Entscheid gegen die Interessen der Gesellschaft

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Luzern

In Luzern sorgt die Entscheidung des Casino-Verwaltungsrats des Grand Casinos Luzern weiterhin für Unverständnis. Worum es geht: der Chinesische Unternehmer Yunfeng Gao wollte das Aktienpaket des Unternehmers Elmar Wohlgensingers übernehmen. Der Aktienbesitzer, der mit fünf Prozent am Casino beteiligt ist, hatte sich bewusst für Gao entschieden, da dieser zum einen bereits ein Hotel in der Umgebung gekauft hatte und zum anderen aus China kommt, woher viele Glücksspielfans stammen.

Das Geschäft schien perfekt, doch die Unternehmer hatten die Rechnung ohne den Casino-Verwaltungsrat gemacht. Dieser entschied, das Aktienpaket nicht eintragen zu lassen, wodurch die Aktien für Gao wertlos sind. Nicht nur bei den Unternehmen, sondern auch bei anderen Personen macht sich Unverständnis und Ärger breit und dies so kurz nachdem die Spieler das Grand Casino Luzern das dritte Jahr in Folge zum beliebtesten Casino der Schweiz erklärt hatten.

Entscheid soll erneut geprüft werden

Vor allem bei Wohlgensinger sorgt der Entscheid für Unverständnis. Dieser hatte sich vorher extra bewusst die Zeit genommen einen Unternehmer zu finden, der zu den Interessen des Casinos passt. Diesen Aufwand betrieb er, obwohl es sich bei dem Aktienpaket lediglich um fünf Prozent handelt. Abgelehnt wurde die Eintragung der Aktien mit der Begründung, dass Gao die strategische Ausrichtung des Casinos nicht mittragen würde. Bemerkenswert hier sei allerdings, dass die Verantwortlichen des Casinos sich nicht einmal mit dem chinesischen Unternehmer getroffen hatten, um die Übernahme des Aktienpakets zu diskutieren. Wohlgensinger gibt an, dass der Entscheid gegen die Interessen der Gesellschaft gefällt wurde und dass dieser nun noch einmal geprüft werden solle. Die Vorwürfe des Unternehmers wurden von Seiten des Präsidenten Guido Egli scharf zurückgewiesen.

Bei dem Verkauf der Aktien an Gao handelt es sich bereits um den zweiten Versuch von Wohlgensinger, das Aktienpaket abzugeben. Nun scheint dieser es damit jedoch nicht mehr so eilig zu haben, denn bereits beim ersten Mal war die Argumentation für den Unternehmer nicht nachvollziehbar. Nun stieß die Entscheidung erneut auf Unverständnis und das alles wegen nur fünf Prozent. Wohlgensinger wird das Aktienpaket vorerst einmal behalten, denn nach eigenen Angaben würde damit ja auch eine gute Dividende für ihn abfallen. Dennoch sei die Entscheidung des Casino-Verwaltungsrats bis heute für den Geschäftsmann nicht nachvollziehbar und er könne darüber nur den Kopf schütteln.

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Schon seit mehr als 3 Jahren schreibt Berndt Artikel für Online Casino Test und zählt somit zum Kern-Team. Online Casino Spiele sind eine große Leidenschaft von ihm. Diese Leidenschaft spürt man auch in seinen Artikeln, denn Dank seines Hintergrundwissens, weiss er genau worauf es ankommt und was die Spieler interessiert. Er war lange Zeit in einer Spielbank beschäftigt und bringt dadurch viel persönliches Wissen in seine Artikel mit ein.

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