Horak tritt in diesem Jahr von seiner Position als Präsident der Staatlichen Lotterieverwaltung zurück. Er spricht über seine Erfahrungen im Bereich des Glücksspiels und macht deutlich, dass auch die Region Bad Kissingen in den vielen Jahren vom Glücksspiel profitiert hat. Nach Angaben Horaks flossen in den 14 Jahren zwischen dem Jahr 2000 und 2014 rund 18 Millionen Euro in den städtischen Haushalt von Bad Kissingen.

Erwin Horak war fast 19 Jahre lang Präsident von Lotto Bayern. Diese Position bedeutet, dass Horak in dieser Zeit unter anderem auch für die neun bayrischen Spielbanken verantwortlich war. Die Spielbank Bad Kissingen ist eine von den neun bayrischen Spielbanken. In den Jahren 2003 und 2004 wurde die Spielbank generalisiert und modernisiert. Hier wurden Empfangsbereich und Restaurant neu ausgebaut und gestaltet. Der Umbau sorgte dafür, dass die Spielbank heute in luxuriösem und modernem Glanz erstrahlen kann. Trotz Umbau und Modernisierung gab es auch für die Spielbank Bad Kissingen einige schwierige Zeiten. Vor allem die Konkurrenz durch die Spielhallen und die Online Casinos hat einige Jahre für Umsatzeinbrüche bei der Bad Kissinger Spielbank und auch in den anderen bayrischen Spielbanken gesorgt.

Stadt und Staat profitieren von der Spielbank

Zahlen beweisen, dass auch der Bayerische Staatshaushalt beziehungsweise die Standortkommune direkt von dem Betrieb der Bad Kissinger Spielbank profitieren. Im Zeitraum von 2000 bis 2014 konnte die Stadt Bad Kissingen aus den 61,39 Millionen Euro an Spielbankabgabe rund 18,09 Millionen Euro Gemeindeanteil erhalten. Im gleichen Zeitraum konnten die weiteren bayrischen Standortkommunen auch von den Spielbankenabgaben profitieren, insgesamt gab es hier Einnahmen für die Kommunen in Höhe von 200 Millionen Euro. Im Vergleich mit den anderen bayrischen Spielbanken befindet sich Bad Kissingen auf Platz 5.