ähnlich wie beim Alkohol- und Zigarettenkonsum müssten mit Hilfe der Werbung die Menschen darauf aufmerksam gemacht werden, inwieweit das Glücksspiel für einzelne ein Risiko bzw. eine Gefahr darstellen kann, so die EU-Kommission. Somit soll eine Warnung an jede Glücksspielwerbung angehangen werden, diese Empfehlung wurde bereits für alle EU-Mitgliedsstaaten ausgesprochen. Mit der Warnung sollen die Menschen auf die Problematik rund um die Suchtgefahr beim Glücksspiel aufmerksam gemacht werden.

Der Spielerschutz sowie der Jugendschutz sind wichtige Themen im Zusammenhang mit dem Glücksspiel. Durch Warnungen über die Glücksspielwerbung sollen die Spieler auf Gewinn- und Verlustmöglichkeiten beim Glücksspiel sowie die Risiken von der Spielsucht aufmerksam gemacht werden. Wenn der Entwurf zur Glücksspielwerbung veröffentlicht werden sollte, dann wird mit diesen Empfehlungen auch die Aufforderung einhergehen, den Jugendschutz in Bezug auf das Glücksspiel zu verstärken. Das Verbot der Glücksspielwerbung im Zusammenhand mit Jugendlichen sei eine Option, die derzeit von der Eu-Kommission in Erwägung gezogen werde.

Mit der Empfehlung von Seiten der Eu-Kommission wird eine Harmonisierung der Glücksspielregulierung für alle Mitgliedsstaaten der EU angestrebt. Die Empfehlungen seien rechtlich nicht bindend, jedoch sollte es in dem Interesse aller Länder liegen, das Glücksspiel anzubieten und gleichzeitig die Personen vor den Gefahren zu warnen, um so die Spieler und vor allem auch die jugendlichen Spieler langfristig schützen zu können. Die Thematik ist deshalb gerade jetzt sehr interessant geworden, da die Mitgliedsstaaten der EU an verschiedenen Stellen bereits daran arbeiten, die eigene Gesetze neu zu fassen und die Märkte entsprechend zu regulieren. Bei dieser Regulierung sollen Suchtgefahr und Spielerschutz selbstverständlich nicht außer Acht gelassen werden.