Diesen Plan wollte die Plattform PartyPoker in die Tat umsetzen, so wurde es bereits im Frühjahr von Seiten des Betreibers angekündigt.

Die Segmentierung sollte nach Skill-Level und Entwicklungsstand der einzigen Spieler erfolgen. Die höher gestellten Spieler hätten somit keinen Einfluss mehr darauf, an Cashgame-Tischen zusammen mit den Anfängern zu spielen und diese womöglich abzuziehen. Dies dient als Schutz für eben die Anfänger, die somit mehr Zeit haben, sich in die Welt des Pokerns einzufinden.

Für die höher gestellten Spieler sind die Anfänger-Tische sogar unsichtbar, damit es für die Higher-Levels keine Möglichkeit gibt, die neuen Regelungen zu umgehen. In Pokerforen jedoch ist dennoch die Rede davon, dass die Regelungen von Party-Poker bereits umgangen werden. Es sollen einige Fake-Accounts aus Rumänien und Ungarn existieren.

Hinter diesen Fake-Accounts sollen Spieler aus höheren Levels stecken, die sich dadurch einen profitablen Gewinn in den Anfänger Levels sichern können. Wie diese Spieler jedoch an die Accounts gelangen, ist nicht offensichtlich. Andere Spieler vermuten, dass die Accounts von Losing-Playern abgekauft worden sein könnten, um somit die Spielerpooltrennung zu umgehen und höhere Gewinne abzugreifen.

Doch nun wird nicht mehr nur in Foren über die Problematik diskutiert, auch gab es bereits einen Zusammenschluss an Spielern aus dem Netzwerk, die den Betreiber PartyPoker auf die Problematik aufmerksam gemacht haben sollen. Auch der allgemeine Unmut über das System der Spielerpooltrennung wurde von Seiten der Kunden dargelegt. Es bleibt nun abzuwarten ob und wie PartyPoker dagegen vorgehen wird. Bisher wurde zu dem Thema noch kein weiteres Statement abgegeben, aber sowohl Spieler als auch Pokerinteressenten warten gespannt auf eine neue Meldung aus dem beliebten Pokernetzwerk.