Verantwortlich für die Umsetzung der erfolgreichen Razzien waren die Finanzpolizei, die Polizei und die Bezirksverwaltungsbehörden. Die Razzien wurden als erfolgreicher Schlag gegen das illegale Glücksspiel gewertet, denn bei der Untersuchung von mehr als 50 Betrieben konnten zusammengefasst mehr als 110 illegale Spielgeräte sichergestellt werden.

Innsbruck als Tiroler Hotspot des illegalen Glücksspiels

Neben der Beschlagnahmung der illegalen Spielgeräte hatte die Razzia für einige Betriebe weitere Folgen. Insgesamt wurden von Seiten der Behörden 40 Anzeigen aufgrund von übertretungen nach dem Glücksspielgesetz ausgesprochen. Des Weiteren wurden direkt vor Ort vier Betriebe unmittelbar komplett geschlossen, zwei weitere Betriebe mussten Teilschließungen vornehmen. Weitere Schließungsandrohungen wurden von Seiten der Behörden im Zuge der Razzia ausgesprochen. Nur durch die Zusammenarbeit von Finanzpolizei, Polizei und Behörden konnte nach Angaben der Beteiligten eine solch groß angelegte Razzia so erfolgreich durchgeführt werden.

Wie anderenorts auch gibt es auch in Tirol Regionen, in denen das Angebot von illegalem Glücksspiel besonders beliebt zu sein scheint. Einer der Orte, in dem die Geschäfte mit dem illegalen Glücksspiel blühen ist Innsbruck. Doch auch in der Stadt Kufstein blühte das Geschäft mit den illegalen Glücksspielmachenschaften. Für die Behörden, die an der Aktion beteiligt waren, ist die Tatsache erschreckend, dass es so viele illegale Glücksspielangebote in Tirol gibt, eigentlich fast jeder darüber Bescheid weiß und dennoch kaum etwas dagegen unternommen wird. Dies soll sich in Zukunft ändern, denn nach Angaben der Behörden seien für die Zukunft weitere Aktionen dieser Art geplant.