Dies wird nicht gleichgesetzt mit aktiver Sportwetten Werbung, denn diese bleibt weiterhin verboten, lediglich das Sponsoring wird von nun an den Sportwettenanbietern erlaubt sein.

Bei dem Sponsoring handelt es sich um Sponsoring bei Sendungen im deutschen Privatfernsehen, welches nun durch Anbieter von Sportwetten gemacht werden darf. Als Grundlage hierfür gilt die beantragte Konzession des jeweiligen Anbieters in Deutschland.

Durch die beantragte Konzession als Grundvoraussetzung ist deutlich, dass die jeweiligen Anbieter mit den Regelungen einverstanden sind und darüber in Kenntnis gesetzt wurden. Es müssen auch beim Sponsoring Regelungen beachtet werden, zum Beispiel dass kein Werbeslogan bei dem Sponsoring enthalten sein darf, denn die Werbung bleibt weiterhin verboten.

Bevor diese Entscheidung der ZAK veröffentlicht wurde, wurde diese mit dem Verband Privater Rundfunk und Telemedien abgestimmt (VPRT) und dieser erklärte sich einverstanden, so der Vorsitzende der ZAK, Thomas Fuchs, in einem Interview. Gleichzeitig mit der Veröffentlichung dieser Entscheidung wurde von Seiten der ZAK jedoch auch deutlich untermauert, dass das Sponsoring die Fernsehwerbung nicht mit einschließe und diese weiterhin verboten bleibe. Gegen Zuwiderhandlungen wird weiterhin vorgegangen.

Beispielsweise hatte der Sender Sport 1 unrechtmäßig Werbung für Sportwetten ausgestrahlt, obwohl dies verboten ist. ZAK untersagte diese Ausstrahlung erneut. Im Glücksspieländerungsstaatsvertrag wurde klar deutlich gemacht, dass das Verbot für Werbung weiterhin verboten bleibe.

Hier gibt es jedoch auch Ausnahmeregelungen, die wiederum separat beantragt werden müssen. Für die Beantragung der Sondergenehmigung wurde eine spezielle Genehmigungsbehörde für diesen Bereich ins Leben gerufen.

Der Glücksspieländerungsstaatsvertrag wurde erst am 1. Juli dieses Jahres in Kraft gesetzt, daher ist es auch kaum verwunderlich, dass die neuen Regelungen, wie zum Beispiel die Vergabe der 20 Sportwettenlizenzen, erst noch umgesetzt werden müssen. Daher wird es laut Initiatoren noch eine Zeit lang dauern, bis die Sondergenehmigungen in Bezug auf die Werbung erteilt werden können und die Anbieter müssen sich unterdessen weiterhin gedulden.