Die bisherigen Fakten rund um den Vierfachmord um Rupperswill geben jedoch in vielerlei Hinsicht Fragen auf. Vor allem der vermeintliche Täter scheint den Ermittlern ein großes Rätsel zu sein.

Der 33-jährige Mann gestand den Vierfachmord von Rupperswill. Weitere Angaben, die der angebliche Mörder jedoch tätigte, scheinen nicht der Wahrheit zu entsprechen. So gab der Verdächtige beispielsweise an, an der Universität Zürich Medizin studiert zu haben. Dies stimmte jedoch nicht, auch wenn der vermeintliche Täter sich für den Studiengang beworben hatte, so hat er diesen wieder zurückgezogen. Der Verdächtige lebt noch bei seiner Mutter, was er jedoch tagein tagaus gemacht hat, dies bleibt aktuell noch weiterhin ein Rätsel.

Casinobesuch als Ablenkung

Auch wenn die aktuell zusammengetragenen Fakten den Ermittlern lediglich Fragen aufgeben, so ist eins bereits klar. Der geständige hat am Tag nach der Tat mit Freunden aus seinem Fußballclub das Casino Zürich besucht, vor Ort im Grillrestaurant gegessen und dann angeblich sogar einiges an Geld verzockt. Aus Datenschutzgründen wurde hierzu von Seiten des Casinos jedoch vorerst keine nähere Angabe gemacht. Möglich ist es jedoch durchaus, denn bei der Tat hatte der Täter den Ermittlern zu Folge insgesamt einen Betrag in Höhe von über 10.000 Franken mitgehen lassen.