19 Jahre sind eine lange Zeit und Horak hat zum einen viel erlebt und zum anderen auch selbst viel erreicht. Er selbst gibt sich zufrieden und macht damit deutlich, dass er den richtigen Zeitpunkt für seinen Austritt gewählt habe. Das Amt des 66-jährigen wird von der Ministerialrätin Friederike Sturm übernommen.

Horaks Karriere im Überblick:

– Abitur

– Jurastudium

– Karriere unter verschiedenen Finanzministern

– 1997 wird er Lotto-Präsident

Während seiner Jahre als Lottochef hat er gelernt, dass er nicht nur kreativ ist, sondern auch ungeduldig und kein Problem damit hat, manchmal den bösen Boss raushängen zu lassen, wenn es um die Erreichung der Unternehmensziele ging.

Macht braucht keine Höhe, aber Weitblick

Zu den Zielen, die Horak im Zuge seiner Karriere erreichen konnte, gehört durchaus auch der Umzug vom Karolinenplatz an die Theresienwiese. Hier findet sich das Büro des Präsidenten, der einen tollen Ausblick genießt. Er selbst sagt, man müsse als Chef nicht ganz oben sein, um seine Macht auszustrahlen, der Weitblick sei sowohl in Bezug auf das Unternehmerische, wohl aber auch in Bezug auf die Büroaussicht von Vorteil.

Auch wenn der Lotto-König nun vor seinem Ausstieg steht, so zeigt er dennoch eine ganz klare Meinung gegenüber dem privaten Glücksspielangebot. Schon in der Vergangenheit machte er deutlich, dass er gegen private Glücksspielangebote sei, da das Gemeinwohl durch eben solche aufgrund mangelnder Suchtprävention und mangelnder Kontrolle gefährdet sei. Diese Meinung vertritt er nun auch noch kurz vor seinem Abschied.

(Bildquelle: bfv.de)