Das EU-Parlament hat eine Initiative eingeführt, die die Aufforderung an die Mitgliedsstaaten beinhaltet, sich vermehrt für den Kampf gegen das illegale Glücksspiel einzusetzen. Der Bundesverband privater Spielbanken (BupriS) befürwortet die Aufforderung und hält die Initiative für einen positiven Weg, der nun eingeschlagen wurde.

Gerecht wird das strengere Vorgehen gegen das illegal angebotene Glücksspiel in erster Linie aus Gründen des Schutzes. Vor allem der Jugend- und der Spielerschutz kann durch das umfassende, illegale Angebot nicht mehr gewährleistet werden, was das EU-Parlament wohl veranlasste, die Aufforderung an die Mitgliedsstaaten herauszugeben. Gefordert wird eine einheitliche Regulierung für alle Mitgliedsstaaten. Diese Vorgehensweise sei auch notwendig, um den entsprechenden Schutz gewährleisten zu können. In Deutschland beispielsweise sei die strenge Regulierung der Spielbanken als Vorbild zu bemerken und ebenso müssen Regulierungen dieser Art auch für die illegalen Angebote durchgesetzt werden, damit diese tatsächlich vom Markt verschwinden werden.

Die EU-Resolution wurde im Laufe mehrere Jahre entwickelt und auch BupriS war durch die eigene Fachkenntnis an den überlegungen in Bezug auf diese Thematik beteiligt. Einig ist man sich über eine strengere Regulierung des Glücksspielmarkts, um den Spieler- und Jugendschutz so wieder in den Vordergrund zu rücken. Hierbei wurde das Augenmerk erneut auf die Gefahren gelegt, die von der krankhaften Spielsucht ausgehen und die somit auch eingedämmt werden sollen. Die Mitgliedsstaaten sehen sich nun selbst am Zug, denn nach der Aufforderung des EU-Parlaments soll von Seiten der Mitgliedsstaaten strenger gegen das illegale Glücksspiel vorgegangen werden.