Fast überall herrscht Umbruchstimmung. So zum Beispiel wird seit geraumer Zeit, seit dem Black Friday in den USA, in Amerika über eine Regulierung des Online Glücksspielmarktes nachgedacht. Wie es aussieht werden hier die einzelnen Staaten ihre eigene Regulierung einführen.

Neusten Meldungen zu folge will das EU Parlament eine solche Vorgehensweise für Europa mit Sicherheit vermeiden. Angestrebt wird nun eine einheitliche Regelung für den gesamten Kontinent. Auch wenn dies bei der Umsetzung schwieriger sein könnte, erhoffen sich die Verantwortlichen damit längerfristig eine bessere Übersicht und Kontrolle zu bekommen.

Bisher verfolgte die EU die Ansicht, dass die Landesinternen Regulierungen beibehalten werden sollten und jedes Land seine eigenen Gesetze besitzt. Dies scheint jedoch nun doch nicht mehr ins Konzept zu passen. Denn laut den neusten Meldungen schlägt das EU Parlament vor, eine Gesetzessammlung anzufertigen, mit den Gesetzen der einzelnen Länder, um daraus ein allgemein für Europa gültiges Gesetz zu verfassen, an welches sich alle Länder halten müssen. Auch Verstöße gegen dieses künftige Gesetz sollen dann strenger verfolgt werden, so hieß es in der gemeinsamen Besprechung.

Die Entscheidung, die nun in diese Richtung gefallen ist, kommt zu einem seltsamen Zeitpunkt, denn derzeit sind gerade alle Mitgliedsstaaten dabei ihre Glücksspielmärkte im Land neu zu ordnen und die Gesetze neu zu bestimmen. Hierbei wird nun in Zukunft sicher sein, dass diese mit dem EU-Gesetz konform gehen.

Derzeit sind die Regelungen das Online Glücksspiel betreffend nicht unbedingt Einheitlich, was es für die Zukunft umso schwieriger machen wird, für alle Mitgliedsstaaten ein einheitliches Gesetz zu formen. Es gibt auch, wie bereits in den Medien berichtet wurde, einige neu regulierte Märkte. Hierzu gehören zum Beispiel Dänemark und Spanien.

In diesen Ländern wird unter anderem Microgaming, über einen Vertrag mit Ladbrokes, bald Fuß fassen und vor Ort Spiele zur Verfügung stellen. Wie sich die neusten Meldungen darauf auswirken könnten, bleibt derzeit noch abzuwarten.