Der Lösungsvorschlag stammt von dem US-Milliardär und Casino-Mogul Sheldon Adelson, der große Investitionen tätigen will, um ein Glücksspielparadies in Spanien zu errichten. Dieses Glücksspielparadies soll den Namen Euro Vegas tragen und entweder in Barcelona oder Madrid errichtet werden.

Neben der Investition in Millionenhöhe sollen durch das Euro-Vegas unzählige neue Arbeitsplätze geschaffen werden und der US-Amerikaner plant mit einem riesen Komplex aus Hotels und Casinos unzählige Touristen nach Spanien zu locken.

Für den Bau eines zweiten Las Vegas in Spanien plant Adelson eine Investition in Höhe von 17 Milliarden Euro. Neben der Schaffung neuer Arbeitsplätze sollen durch das Euro Vegas Gelder in die Staatskassen fließen und in diesen die Löcher stopfen. Die Euro-Krise hat auch in Spanien ihre Spuren hinterlassen und daher würden genau diese Gelder dem Land besonders zu Gute kommen.

Neben den positiven Auswirkungen dieser Pläne wurden aber auch Stimmen von Kritikern und Gegnern laut, die die Initiative "Eurovegas No" ins Leben gerufen haben. Gefürchtet werden von Seiten der Gegner und auch von Seiten der Politik vor allem der schlechte Ruf, dem das Land damit blühen könnte und die Möglichkeit ansteigender Kriminalität durch Geldwäsche und ähnliche negative Folgen.

Der Plan des Euro Vegas sieht den Bau von Hotels vor, die insgesamt 36.000 Zimmer beherbergen sollen. Darüber hinaus sollen in dem Hotel- und Casinokomplex verschiedene Angebote wie Konzert- und Theaterbühnen, Golfplätze, Restaurants, Bars, Kinos und Nachtclubs integriert werden. Das Bauvorhaben soll innerhalb der nächsten vier Jahre realisiert werden.

Doch durch die negativen Meinungen zu diesem Projekt sind in den vergangenen Wochen auch unzählige negative Schlagzeilen veröffentlich worden, indem immer wieder von Kriminalität, einem schlechten Ruf und anderen Gerüchten die Rede war. Zu diesen Gerüchten zählen auch schlechtes Arbeitsrecht, Steuervorteile und Lockerung verschiedener Regulierungen zum eigenen Nutzen. Neben Politikern und Bürgern hat sich auch die Kirche bereits mehr als negativ zu den Euro Vegas Plänen geäußert.