In vielen EU-Staaten ist es üblich, dass die Online Casinos relativ viel Steuern entrichten müssen. Dies war für viele Anbieter der Grund, die Zentrale ihres Geschäfts außerhalb ihres Landes weiterzuführen.

Um dies zu verhindern, hatte Dänemark geplant, geringere Abgaben für die Online Casinos einzuführen, doch es hat den Anschein, als ob die EU wenig davon begeistert wäre.

Erst vor kurzem leitete die Europäische Kommission deshalb eine Prüfung der momentanen Gesetzgebung im Bereich Steuern für die Anbieter von Online Casinos ein. Diese sind momentan dazu verpflichtet, der Regierung Dänemarks lediglich 20 Prozent an Steuern zu entrichten.

Casinos vor Ort müssen mindestens 75 Prozent blechen oder noch mehr. Die Europäische Kommission hat die Sorge, dass den Casinos vor Ort die Gäste davonlaufen werden, und zwar zur Konkurrenz im Internet.

Dieser Vorgang gilt in der Industrie des Online Glücksspiels als völlig normal, dennoch ist die Kommission der festen Meinung, dass die Regierung des skandinavischen Landes vorhat, den Anbietern von Online Casinos willentlich einen Vorteil gegenüber den Casinos vor Ort geben.

Die Zuständigen für diesen Bereich in Dänemark gaben dazu noch keinen Kommentar ab, doch sie werden dies mit großer Wahrscheinlichkeit im Laufe des Ermittlungsprozesses, der von der Kommission in die Wege geleitet wurde, tun.

Sie war es auch, die die anderen Länder der EU dazu ermuntert hatte, ihre Ansichten zu dieser Sache und zum Vorhaben des kleinen skandinavischen Landes zu äußern. So möchte man sich ein Gesamtbild zu dieser Lage machen.

Erst danach wird eine Entscheidung getroffen, doch im Moment steht noch nicht fest, welchen Zeitrahmen dieser Prozess in Anspruch nehmen wird.