In Hessen wird sich in 2017 wohl für die Betreiber von Spielhallen einiges ändern. Gerade in Frankfurt sind die Spielhallenbetreiber besorgt, denn in der zweiten Jahreshälfte soll das neue Gesetz umgesetzt werden und dies bedroht die Existenz vieler Spielhallenbetreiber.

Das neue Gesetz sieht verschärfte Regelungen vor. Der Gesetzgeber plant damit, die Anzahl der Spielhallen zu verringern und damit die Suchtgefahr für die Spieler zu reduzieren. Während das aus dieser Sicht durchaus positiv klingt, sehen sich die Spielhallenbetreiber in ihrer Existenz gefährdet und auch Arbeitsplätze werden auf diesem Weg verloren gehen.

Was das neue Gesetz vorgibt:

  • Verbot von Mehrfachspielhallen
  • Mindestabstand zwischen Spielhallen von 300 Meter Luftlinie

Diese zwei Punkte sind wohl die bedeutendsten im Zusammenhang mit der neuen Gesetzgebung, denn diese haben schwerwiegende Auswirkungen für viele Betreiber. Während die Regierung die strenge Gesetzgebung mit dem Spielerschutz rechtfertigt, sieht die Deutsche Automatenwirtschaft dies als falschen Ansatz an. Der Kampf gegen legale Spielhallen sollte zumindest nicht vor dem Kampf gegen das illegale Glücksspielangebot ausgefochten werden.

In Frankfurt gibt es aktuell rund 170 Spielhallen. Experten rechnen damit, dass die Anzahl dieser durch die neue Gesetzgebung mindestens auf die Hälfte absinken wird. In ganz Hessen liegt die Anzahl der Spielhallen etwa bei 12.162. Die hohe Anzahl an Spielhallen ist auch der Grund dafür, warum die Gesetzgebung für Hessen verschärft wird.

Von den Spielautomaten geht laut Experten die höchste Suchtgefahr aus. Neben den Spielautomaten in Spielhallen, gibt es aber auch noch Spielautomaten in Gaststätten. Gerade hier sei das Glücksspiel nicht kontrollierbar. Auch gegen die Aufstellung von Automaten in Gaststätten soll in Zukunft vorgegangen werden.