Die Spielhallen-Betreiber machen deutlich, dass die Arbeitsplätze, trotz der Branchenschwierigkeiten, nicht gefährdet seien. Bei der Firma Extra Games scheint man die Gesetzesänderungen ganz entspannt zu sehen, denn ansonsten wäre der Start eines neuen Ausbildungsjahres nicht nachzuvollziehen. Gesellschafter Martin Restle macht in einem Interview deutlich, dass zwar Einbußen auf die Branche zukommen werden, allerdings sehe er diese nicht als wirklich gefährdend an, da aufgrund der Unternehmensexpansion die Existenz der Firma gesichert sei.

Die Expansion des Unternehmens ist nicht zu übersehen, so haben auch Personen aus der Umgebung mitbekommen, dass vor Ort eine Umwandlung stattgefunden hat. Aus Werkstatträumen wurden weitere Büroräume, um so vor Ort entsprechend Platz zu schaffen. Die Auszubildenden bei Extra Games stammen zumeist aus der nahen Umgebung. Auch wenn es sich bei dem Unternehmen um eine Firma handelt, die in einer extravaganten Branche zu tun hat, so ist das Interesse an einer Ausbildung bei dem Unternehmen doch sehr groß. Die 12 Auszubildenden, die ihre Ausbildung in diesem Jahr beginnen, wirken sehr interessiert und motiviert. Es wurde extra eine eigene Berufsschulklasse für die 12 Neulinge zusammengestellt.

Motivation bei Auszubildenden

Auch wenn Extra Games in diesem Jahr Glück hatte und 12 qualifizierte Auszubildende gefunden hat, so mangelt es nach Angabe des Unternehmens doch sehr oft an der Motivation bei den Jugendlichen. Die Motivation sei jedoch gerade in einer solch speziellen Branche wichtig, heißt es von Seiten des Unternehmens. Die neuen Auszubildenden gaben an, dass ihnen Sicherheit in der Zukunft und langfristige Perspektive wichtig seien. Ebenso scheint für die Auszubildenden die interessiert sind die Extravaganz der Branche ein ausschlaggebendes Argument zu sein.

(Bildquelle:suedkurier.de)