Dennoch gibt es unzählige Kinder und Jugendliche, die die Spiele auf der Plattform Facebook verfolgen. Dies liegt daran, dass die Social Games nicht zu den Glücksspielen zählen, da hier nicht gegen Echtgeld gespielt werden kann. Dennoch wird davor gewarnt, denn laut Experten würde diese Art zu spielen Kinder zum Glücksspiel verleiten.

Auch wenn es bei den sozialen Spielen auf Facebook eine Altersgrenze gibt, so ist es für Kinder und Jugendliche dennoch ein Leichtes sich mit einem Fake Profil anzumelden, das Alter zu verändern und in die Welt der Sozialen Spiele einzutauchen. Da die ähnlichkeit zu richtigen Glücksspielen nicht von der Hand zu weisen ist sagen viele Experten und daher wird eine große Gefahr in den Social Games gesehen, vor allem für Kinder und Jugendliche.

Auch wenn die Social Games durch den Einsatz von dem virtuellen Geld an sich nicht gefährlich sein sollen, so geben diese Spiele den Minderjährigen ein falsches Bild von dem richtigen Glücksspiel. Hier kann die Gefahr, die von dem Glücksspiel ausgeht, noch nicht richtig eingeschätzt werden.

Experten glauben, dass die Konfrontation mit Social Games in jungen Jahren sich auf das Spielverhalten im Erwachsenenalter auswirken könnte. Experten glauben, dass die Kinder und Jugendlichen die Grenzen zwischen Social Games und echtem Glücksspiel nicht so leicht erkennen können und daher einer höheren Gefahr unterliegen, später einmal der Spielsucht zu verfallen.

Aufgrund dieser Einschätzung und der Entwicklung des Social Gamings werden nun die Stimmen verschiedener Organisationen immer lauter. Diese fordern, dass im Bereich des Social Gamings Regularien eingeführt werden müssen, um das verantwortungsbewusste Spielen voranzutreiben.

Anbieter von Social Gaming sehen dies natürlich von einer ganz anderen Seite. Deren Meinung nach müsse nicht eingegriffen werden, da bei den sozialen Spielen kein Einsatz von Echtgeld von Nöten ist. Welche Entscheidungen in diesem Bereich noch fallen werden, bleibt derzeit jedoch noch abzuwarten.