Die Jetons, die heute vermehrt Chips genannt werden, besitzen je nach Farbe einen bestimmten Geldwert und mit den Chips tätigen die Spieler in einem Casino ihren Spieleinsatz. In den klassischen Casinos ist noch heute von Jetons die Rede, da die meisten Spiele einen französischen Ursprung haben. Beim Poker hingegen ist in den Casinos vermehrt von Chips die Rede.

Das Aussehen der Chips gleicht sich vorrangig in jedem Casino. So haben die Chips generell eine runde Form. Ein Unterschied zu den Chips, die einen höheren Wert besitzen, ist der, dass die hochwertigen Chips meist eine rechteckige Form besitzen. In ihren Anfängen würden die Casinogeldmittel aus Elfenbein gefertigt und mit unterschiedlichen Farblackierungen versehen. In der heutigen Zeit werden die Chips aus einem hochwertigen Ton-/Lehmgemisch gefertigt.

Die Fertigungsart verschaffte den Chips den Namen Clay-Chips, da die Bestandteile den Namen Clay tragen. Es gibt auch preisgünstige Chips-Varianten, die zumeist aus Kunststoff bestehen und über einen Metallkern verfügen. Die Größe der Chips ist heute in den Casinos einheitlich, so kommt es dass die Chips über einen Durchmesserstandard von 39 Millimetern verfügen. Durch die Abschrägung der Kanten können die Casinomitarbeiter die Chips besser sortieren und verteilen.

Jetons mit besonderen Identifizierungsmerkmalen

Durch die amerikanische Kontrollkommission New Jersey wurden einheitliche Jeton-Farben festgelegt, sodass über die Farbdefinitionen in den amerikanischen Casinos die Werte der Chips identifiziert werden können. In den Casinos werden die Jetons meist nicht nur zum Spielen genutzt, sondern werden auch als Zahlungsmethode vor Ort eingesetzt.

Daher ist die Aufbringung wichtiger Merkmale von besonderer Bedeutung. So sind der Name des Hotels, der Wert, ein Hologramm und die Registriernummer auf den Chips zu finden. In den gehobenen Casinos werden den einzelnen Gästen bei bestimmten Tischspielen farblich unterschiedliche Jetons zugeteilt, um die Platzierungen voneinander unterscheiden und den Spielern zuordnen zu können.