Mit dieser Entscheidung wird die Partei den künftigen Glücksspielstaatsvertrag mit beschließen. Die FDP hatte vorab viel Kritik geäußert und wollte sich der Entscheidung anfangs nicht mit anschließen, allerdings scheint die Partei nun die Meinung geändert zu haben.

Der Glücksspielstaatsvertrag sorgte bisher für viele Diskussionen und Aufregung. Bis jetzt sträubte sich die FDP dagegen, bei dem Entwurf zuzustimmen.

Gründe hierfür sei die nicht Konformität in Bezug auf das europäische Recht. Im Spiegel wurde das Statement des FDP-Fraktionsvorsitzenden Christian Dürr bekanntgegeben, bei dem er die Worte "Wir stimmen zu" verlauten ließ.

Es wurde auch von anderen Seiten kritisiert, dass der Gesetzesentwurf nicht mit dem EU-Recht konform gehe.

Darüber hinaus wurde sowohl von der FDP als auch von anderen Seiten die restriktive Gesetzgebung bemängelt, die besonders für die Sportwettenanbieter nicht von Vorteil sei. Kritik hagelte es bisher in Massen, jedoch wurde nun deutlich, dass die EU-Kommission offensichtlich keine grundlegenden Bedenken geäußert hätten.

Laut der neusten Nachrichten wolle auch die FDP in Bayern und Hessen den künftigen Glücksspielstaatsvertrag mit beschließen. Auch in Sachsen ist die FDP an der Regierung beteiligt. Darüber hinaus bekanntermaßen zusätzlich in Schleswig-Holstein, wo jedoch das eigene Glücksspielgesetz verabschiedet wurde.

Der Ministerpräsident Schleswig-Holsteins unterzeichnete den Gesetzesentwurf nicht und Schleswig-Holstein setzte damit den Alleingang des eigenen Bundeslands durch. Auch Schleswig-Holstein kritisierte den Gesetzesentwurf für den künftigen Glücksspielstaatsvertrag, aufgrund der nicht Konformität mit dem europäischen Gesetz.