In Las Vegas konnte er sich von den Glücksspielverlockungen fernhalten und zapfte stattdessen lieber das eine oder andere Bier im Hofbräuhaus in Las Vegas. Vor Ort wurde das 10-jährige Bestehen des bayrischen Hofbräuhauses gefeiert, sodass der Finanzminister seinen Besuch genau zur richtigen Zeit angetreten hatte, um vor Ort sein Können am Zapfhahn unter Beweis zu stellen.

Das Hofbräuhaus in Las Vegas ist dem Original aus Bayern nachempfunden. Söder sieht in dem Etablissement ein Stück Heimat in den USA. Neben der Location in Las Vegas gibt es weitere Ableger des Hofbräuhauses in Newport (Kentucky), Pittsburgh (Pennsylvania) und in Chicago (Illinois). Neben seiner Arbeit als Finanzminister ist Söder auch als IT-Minister tätig. Auch in dieser Richtung sollte sich sein Besuch in Las Vegas lohnen, denn vor Ort in den USA konnte er Unternehmen wie Google, Facebook – und das BILD-Büro in Los Angeles besuchen. Ziel seiner Reise waren weltweite abkommen und Standards für den Datenschutz, außerdem verlangte er mehr Steuergeld für IT-Unternehmen in Bayern.

In Los Angeles konnte der Finanzminister einen besonderen Erfolg verbuchen. Vor Ort hat Söder beim Domain-Verwalter ICANN in Los Angeles erreicht, dass ab September Internet-Adressen mit der Endung "bayern" vergeben werden können. Die USA-Reise war für den Politiker daher besonders erfolgreich. Auch in San Francisco konnte Söder gemeinsame Anstrengungen im E-Government vereinbaren.