In einigen Fällen endet dies dann in der Spielsucht. Um genau dies vermeiden zu können sind Informations-, Sensibilisierungs- und Präventionsprojekte besonders wichtig. In Südtirol hat die Landesregierung nun die Richtlinie zur Vergabe von Beiträgen im Bereich der Spielsucht abgeändert, um so eine bessere Förderung ermöglichen zu können.

Durch die Änderung der Richtlinien in Bezug auf die Beitragsvergabe soll es von nun an möglich sein, auch mehrjährige Projekte im Bereich der Prävention ermöglichen zu können. Die Erfahrung zeigt, dass vor allem bei der Zusammenarbeit mit Schulen langfristige Projekte realisiert werden sollen, die über mehr als nur ein Jahr hinausgehen. Da der Präventionsarbeit vor allem bei Kindern und Jugendlichen mehr und mehr Wichtigkeit zugesprochen wird, ist es ein positiver Schritt, dass die Betragsvergabe in Zukunft auch für längerfristige Projekte und Zusammenarbeiten genutzt werden kann.

Erweiterung der Bewertungskommission

Ein weiterer Beschluss ist Erweiterung der Bewertungskommission um einen Vertreter des landesweiten Netzwerkes zur Spielsucht. Alle Zeichen gehen in die Richtung, dass man mit diesen Entscheidungen mehr Initiative im Bereich Suchtprävention und Spielsuchtbekämpfung zeigen will. Gerade Informations- und Präventionsarbeit seien besonders wichtig, damit die Spielsucht gar nicht erst entsteht. Die Arbeit sei sehr wichtig, aber gleichzeitig auch sehr kostenintensiv und genau aus diesem Grund ist es ein guter Schritt, dass die Finanzierung nun auch für längerfristige Projekte möglich gemacht werden soll.