Nun muss das Bundesland sich lediglich entscheiden, welcher Standort den Zuschlag bekommen soll. Zur Auswahl stehen Köln, Düsseldorf und Neuss als Standorte.

Die Veränderung des Glücksspielstaatsvertrages durch den Landtag beinhaltete die Veränderung der Anzahl der Zulassungen für Spielbanken in NRW, die von vier auf fünf erhöht wurde. Die Regierung erhofft sich durch diesen Schritt, die Spieler vor dem Abrutschen in die Illegalität und damit auch in die Spielsucht schützen zu können. Man gehe davon aus, dass die Spieler, durch die Erweiterung und die attraktive Gestaltung des Angebots davon abhalten könne, sich dem illegalen Online Glücksspiel zu widmen.

Bereits vorhandene Standorte in NRW sind Aachen, Dortmund, Duisburg und Bad Oeynhausen, wo es bereits Spielcasinos gibt. Nun darf ein fünfter Standort hinzu gewählt werden, bei dem die Zuständigen sich zwischen Köln, Düsseldorf und Neuss entscheiden müssen. Im Vergleich mit anderen Bundesländern hat NRW besonders wenige Spielbanken, wenn man die Personen auf die Spielbanken rechnet.

Durch die fünfte Spielbank soll den Spielern eine weitere legale Möglichkeit geboten werden, dem Glücksspiel nachzugehen. Die Politiker müssen sich nun einigen, an welchem Standort die neue Spielbank am besten platziert werden kann. Eine Entscheidung darüber wird im Anschluss das Kabinett treffen. Hier werden sicherlich noch einige Diskussionen zu diesem Thema stattfinden. Bis eine Entscheidung bezüglich des Standorts getroffen wird bliebt vorerst also noch ein wenig abzuwarten.