Bisher konnten die Bewohner der spanischen Inseln sich noch am Glücksspiel erfreuen und trotz der beginnenden Krise in 2008 sprachen die Zahlen eine eindeutige Sprache pro Glücksspiel. Nun, nach knapp fünf Jahren, hat die Krise allerdings auch auf den Kanaren dafür gesorgt, dass das Spielen den Bewohnern weniger Freude bereitet. Im vergangenen Jahr lagen die Umsätze im Bereich des Glücksspiels bei fast 20% weniger als Im Vorjahr.

Während nach einem Jahr, nach Beginn der Krise, auf den kanarischen Inseln immer noch Umsätze in Höhe von 1,6 Milliarden Euro erzielt werden konnten, so sieht es im vergangenen Jahr mit 953 Millionen Euro für die Glücksspielanbieter eher schlecht aus. Insgesamt 19% weniger Umsätze im Vergleich zum Jahr 2011 mussten in 2012 hingenommen werden, so zeigen es die aktuellen Bilanzen.

Die Bilanz des vergangenen Jahres zeigt deutlich auf, dass vorrangig die Spielhallen unter der Krise zu leiden haben. Insgesamt über 40 Prozent weniger Umsatz wurden in den Spielhallen verbucht. Dies lässt darauf schließen, dass immer weniger Menschen auf den kanarischen Inseln Geld in die Spielautomaten stecken. Auch im Bereich Bingo mussten Umsatzeinbußen hingenommen werden.

Obwohl Bingo auf den Inseln besonders beliebt ist, wurde hier ein Rückgang der Umsätze in Höhe von etwa 30 Prozent verbucht. Offensichtlich hat sich die Krise nun tatsächlich auch auf die Spiellust der Canarios ausgewirkt, denn diese waren bereits im vergangenen Jahr sehr zurückhaltend. Es bleibt für die Anbieter vor Ort zu hoffen, dass diese Zurückhaltung nicht weiterhin bestehen bleibt.