Genau aus diesem Grund kann die Spielsucht sogar mit Drogen- und Alkoholsucht verglichen werden. Hilfe für Süchtige gibt es auf allen Ebenen, oft wird am liebsten als erstes der Besuch einer Selbsthilfegruppe unternommen, um hier gleichgesinnte zu treffen und den ersten Schritt bei der Suchtbehandlung zu tun.

In Frechen wurde erst kürzlich eine neue Selbsthilfegruppe für Spielsüchtige gegründet. Für viele kann auch dort nun der erste Schritt zur Genesung der Besuch der Sitzung der Selbsthilfegruppe sein. Spielsucht ist eine Krankheit und kann sogar teilweise das Umfeld des Betroffenen betreffen. Meist werden Familienangehörige zumindest in finanzieller Hinsicht mit in die Abgründe der Sucht hineingezogen.

Beim Glücksspiel werden immer Glück und Unterhaltung in den Vordergrund gestellt. Doch wie viele Dinge hat das Glücksspiel auch seine Schattenseiten. Zu diesen gehören finanzielle Verluste, Existenzverluste bis hin zu Verzweiflung und Selbstmord. Viele der Betroffenen Spieler haben Angst die Sucht zuzugeben, ruinieren sich in finanzieller Hinsicht, verlieren Haus, Hof und Familie und haben letztendlich am Ende nur noch sich selbst. Spätestens dann ist Hilfe gefragt, ansonsten kann eine Sucht dieser Art auch schlimmer enden.

Im Juni findet in Fechen nun die erste Sitzung der Selbsthilfegruppe statt. Sowohl betroffene Spieler als auch Angehörige können die Gruppe aufsuchen, um vor Ort Hilfe zu bekommen. Abgehalten werden die Sitzungen in der Franz-Hennes-Straße 61 jeden Freitag von 19 Uhr bis 20.30 Uhr.