Um einen einheitlichen Verbraucherschutz gewährleisten zu können, stellt die EU-Kommission Möglichkeiten vor, die vor allem den Jugendschutz behandelten. Durch diesen solle es minderjährigen Personen nicht ermöglicht werden, an den Glücksspielangeboten teilzunehmen, die erst ab einem Alter von 18 Jahren zulässig sind. Die Sicherheit des Glücksspielumfelds steht für die Verbraucher an erster Stelle, um diese langfristig entsprechend schützen zu können.

Passend zu dieser Thematik gibt es bereits ein CEN Workshop Agreement, welches den Titel "Maßnahmen zum verantwortungsvollen Umgang mit im Fernabsatz angebotenen Glücksspielen und Wetten" trägt. Dieser Einigung konnten die Mitglieder der EGBA sich im Vorfeld bereits freiwillig unterwerfen, was von vielen Mitgliedern auch getan wurde. Mit der Zustimmung zu dem Agreement haben die Mitglieder sich bereit erklärt, sich regelmäßig einer freiwilligen überprüfung zu unterziehen.

Neben den praktischen Maßnahmen, die von Seiten der EU-Kommission in der Empfehlung angeboten werden, wird ein attraktives, reguliertes Angebot von Online Glücksspiel als besonders wichtig erachtet. Nur unter der Voraussetzung, dass das regulierte Angebot für die Spieler attraktiv ist, könnte gewährleistet werden, dass die Spieler nicht auf andere, unsichere und vielleicht sogar illegale Angebote ausweichen. Eine einheitliche Regulierung sei daher von Vorteil, um langfristig auch einen einheitlichen Verbraucherschutz gewährleisten zu können, so die Experten.