In vielerlei Hinsicht ist das geplante Projekt in Zürich, das bevorstehende Grand Casino, eine Investition die der Gegend Auftrieb geben soll. Neben der finanziellen Verbesserung soll die Region belebter und beliebter werden. Für die ausgeschriebene Lizenz gibt es 5 Bewerber. Eine Entscheidung darüber, wer die Lizenz erhält, soll bis Mitte des Jahres getroffen sein.

Um die Entscheidung zu erleichtern gewähren die Akteure den Entscheidungsträgern und auch dem darüber hinaus gehenden Publikum teilweise ihre Pläne für das geplante Bauvorhaben. Neben der Bestückung für das geplante Casino stehen weitere Pläne zum ankurbeln der Wirtschaft in Aussicht und die Bewerber versprechen das Einräumen von rund 200 neuen Arbeitsplätzen für die Züricher Bevölkerung.

Vor allen Dingen wird vorausgesagt, dass die Wertschöpfung sich mit der Eröffnung des künftigen Grand Casinos auf 100 Millionen Franken belaufen soll. Damit wäre die finanzielle und wirtschaftliche Lage extrem angekurbelt, was definitiv für die Projekte der Bewerber spricht.

Die Schattenseite des Projekts werden die Einbußen der nahe gelegenen Casinos sein. Es wird erwartet, dass durch die Neueröffnung die Gamer in das neue Casino gezogen werden und dadurch von anderen Casinos abwandern. Dies würde bedeuten, dass umliegende Casinos Einbußen hinnehmen und eventuell sogar Personal entlassen müssten.

Die Investitionssummen der verschiedenen Projekte liegen zwischen 30 Millionen und 70 Millionen Franken im Durchschnitt. Angedacht sind verschiedene Projekte neben dem Casino wie zum Beispiel ein Einkaufszentrum, um die Besuchszahlen dadurch zu steigern. Die erwartete Besucherzahl pro Tag soll bei ungefähr 1000 Leuten liegen und damit eine Menge Geld in die Kassen der Investoren und der Stadt einbringen.

Die Erwartungen der Bewerber sind hoch. So lauten die Pläne der Stadtcasino Zürich AG, dass ein Gourmetrestaurant neben dem Casinobetrieb auf die Beine gestellt werden soll. Hierfür werden Besucherzahlen in Millionenöhe für ein halbes Jahr erwartet. Neben den Umbaukosten liegen auch die jährlichen Ausgaben bei 27,6 Millionen Franken. Dafür sind die Umsatzerwartungen bei 120 Millionen Franken großzügig vorausgesehen.

Die Entscheidung darüber steht noch aus und wird voraussichtlich bis zum Sommer getroffen. Bis dahin werden noch einige Konzepte und Pläne von den Bewerbern und Konkurrenten erwartet.