Von Seiten des Unternehmens wird dieses Gerücht jedoch dementiert. Bereits seit November wird über den Verkauf von Bwin.Party gesprochen. Natürlich sind es vor allem Personen aus der Poker-Community, die über mögliche Käufer sprechen. In der Vergangenheit hieß es, dass Amaya und Playtech als mögliche Käufer in Frage kommen.

Die Gerüchte bleiben dennoch weiterhin bestehen. Es wird davon ausgegangen, dass die Verkaufsgespräche weniger erfolgreich waren als erwartet. Offensichtlich ist der Verkauf damit erst einmal vom Tisch, wodurch die Experten den Abfall der Aktien erklären. Ein Unternehmenssprecher von Bwin.Party machte jedoch deutlich, dass das Unternehmen dazu verpflichtet sei, Updates dieser Art bekannt zu geben und dass die Gerüchte daher nicht stimmen würden. Anders sei nach Angaben von Experten jedoch der Aktienwertabfall nicht zu erklären. Erst kurz vor dem Wochenende fiel die Aktie des Glücksspielanbieters drastisch ab und führte zu einem Tagesverlust in Höhe von 23,9 Prozent.

Schwere Zeiten für Bwin.Party

Der Glücksspielanbieter kann eigentlich auf ein umfassendes Portfolio zurückgreifen, zu welchem Sportwetten, Casinogames, Bingo und Poker gehören. Auch die Veranstaltung von Turnieren in Form von der World Poker Tour kann das Unternehmen als eigenen Erfolg verbuchen. Dennoch erwarten den Glücksspielanbieter schwere Zeiten. Dies liegt zum einen auch an verschiedenen Regelungen, die einige Glücksspielanbieter betreffen.

So kommt es zum Beispiel, dass Bwin.Party aufgrund der neuen Steuerregelung innerhalb der Europäischen Union Steuern in Deutschland abführen muss.