Das jedoch gleichzeitig mit dem Angebot von Glücksspiel auch Arbeitsplätze geschaffen werden und die Region Steuerinnahmen verbuchen kann, das wird gerne mal ausgeklammert, so Plank in einem Interview. Wer im Bereich des Glücksspiels arbeitet, habe einen schlechten Ruf weg, doch ihn selber störe dies nicht, denn er schaffe sowohl Arbeitsplätze mit seinem Glücksspielangebot als auch die Sicherung seines eigenen Lebensunterhalts, so der Glücksspielunternehmer.

Plank selber macht in dem Interview deutlich, dass er kein schlechtes Gewissen habe, weil er sein Geld durch Glücksspiel bzw. die Spielsucht verdient. Seine Erklärung dafür bezieht sich auf die tatsächlichen Einnahmen, die ein Glücksspielunternehmer mit eigenen Betrieben generiert. 70 Prozent von den Einnahmen an den Spielautomaten, gehen laut Plank an den Staat bzw. das Land, in Form von Steuerabgaben.

Der eigene Verdient des Unternehmers würde sich auf die 30 Prozent beschränken. Zudem gibt er darüber hinaus an, dass die Spieler, die ihr Geld in Spielautomaten stecken, dies freiwillig tun würden und er selbst niemanden dazu zwinge. Sein Angebot sei legal und in die Spielautomaten können die Spieler lediglich Münzen einwerfen, wohingegen an illegalen Automaten innerhalb weniger Minuten 50 Euro verzockt werden könnten.

In dem Interview gibt der Glücksspielunternehmer an, dass es falsch sei gegen ihn als Anbieter und gegen sein Angebot zu wettern. Da sein Angebot legal sei, könnte das Glücksspiel und somit auch die Spielsucht besser kontrolliert werden. Würden die Politiker das legale Angebot abschaffen, so würden die illegalen Angebote vermehrt auftreten und der Staat hätte keine Kontrolle mehr. In eben diesem Fall wäre auch der Spielerschutz nicht mehr gewährleistet, so Plank.