In dem Gesetzesentwurf ist zudem festgelegt worden, dass die Einsätze für die Spielautomaten in Zukunft höher sein sollen. Der Entwurf muss nun einer Prüfung unterzogen werden, bevor das Gesetz tatsächlich verabschiedet werden kann. Die Verabschiedung soll dann zum Jahr 2016 erfolgen, in dem das Gesetz, wenn es verabschiedet werden wird, Gültigkeit erlangen soll.

Insgesamt sind in Bezug auf Spielautomaten strengere Regelungen und Regulierungen vorgesehen. In dem Gesetzesentwurf ist außerdem verankert, dass in Etablissements mit Spielautomaten Rauch- und Alkoholverbot eingeführt werden soll. Die Verringerung der Anzahl an Spielautomaten in der Steiermark soll erreicht werden, indem die Spielautomaten auf Tankstellen oder in Gaststätten nicht mehr aufgestellt werden dürfen.

Ein Verbot der Aufstellung in diesen Etablissements hat zur Folge, dass Spielautomaten nur noch in Spielhallen vorhanden sein dürfen. Für Spielhallen gibt es wiederum eine maximale Anzahl an Spielautomaten, die pro Etablissement aufgestellt werden dürfen. Durch diese Maßnahmen soll die Anzahl der Spielautomaten in der Region deutlich verringert werden.

Weitere Regelungen in Bezug auf das Automatenspiel beziehen sich auf den Einsatz am Spielautomaten. Während vorher bereits mit einem Einsatz in Höhe von 50 Cent gespielt werden konnte, soll dieser Mindesteinsatz nun auf zehn Euro erhöht werden. Parallelspiele sollen damit einhergehend nicht mehr gestattet sein. Außerdem soll es Veränderungen in Bezug auf die Spielzeit geben, denn es soll eine vorgeschriebene Pausenzeit von 15 Minute nach jeweils zwei Stunden festgesetzt werden.

Während Suchtexperten die Verringerung der Anzahl an Spielautomaten begrüßen, ist die Regelung in Bezug auf den erhöhten Mindesteinsatz bisher bei Experten nicht gut angekommen, da durch einen Höheren Einsatz in der gleichen Zeit viel mehr Geld verspielt werden könnte, als mit einem niedrigeren Einsatz.