Deutschland sieht sich nun mit einem Vertragsverletzungsverfahren konfrontiert. Grund hierfür ist, dass die Regulierung in Deutschland mit Hilfe des Glücksspielstaatsvertrags nach den festgelegten Bedingungen nicht funktioniert. Online Sportwetten und Online Casinos sollten in Deutschland bereits zum Teil erlaubt sein und ausgewählte Anbieter sollten nach Angaben der Gesetzgebung eigentlich Lizenzen erhalten, um das Online Glücksspiel legal anzubieten. Dies ist nun seit Jahren jedoch immer noch nicht erfolgt, das Angebot ist aber dennoch vorhanden, allerdings illegal.

Die EU-Kommission hat in der Vergangenheit deutlich gemacht, dass die Glücksspielregulierung in Deutschland nicht kohärent sei. So sind Online Casinos sowie Online Poker in Deutschland verboten, Lotto unterliegt dem staatlichen Monopol, für Sportwetten sollen eigentlich eine beschränkte Anzahl an Lizenzen vergeben werden und das Automatenspiel wird mit separaten Regelungen anderweitig reguliert. Es wurde nun eine Frist gesetzt, bis wann in Deutschland die Regelungen einheitlich umgesetzt werden sollen. Diese Frist endet Anfang September, wenn bis dahin nichts getan wurde, dann muss Deutschland mit einem Vertragsverletzungsverfahren rechnen.

Glücksspielstaatvertrag gescheitert

Von Seiten der EU-Kommission und verschiedener Experten wird der Glücksspielstaatsvertrag als gescheitert angesehen. Es wird eine neue liberale, berechenbare und verbraucherfreundliche Regulierung gefordert. Ziel sollte es sein wirtschaftliches Wachstum, Verbraucherschutz und staatliche Einnahmen gleichermaßen sicherzustellen.

Im Online Bereich gibt es bereits Angebote, die kundenfreundlich, zuverlässig und seriös sind. Hier können Spieler aus einer großen Auswahl an Spielen auswählen, der Datenschutz wird gewährleistet und die angebotenen Zahlungsmethoden bieten Sicherheit. Es gibt diese Angebote bereits, nur dass diese eben in Deutschland nicht legal angeboten werden können.