So sind die Umsätze im Jahr 2011 im Inland sehr gut gewesen und vor allem auch erfolgsversprechend, während im Ausland leider weiterhin rote Zahlen geschrieben wurden. Die Bilanz des Unternehmens wurde am Freitag den 13.04.2012 veröffentlicht, für abergläubische Personen vielleicht kein gutes Datum für eine solche Veröffentlichung.

Die Casinos Austria International (CAI), die Tochterfirma der österreichischen Firma, schreibt im Ausland schon seit geraumer Zeit rote Zahlen. Auch das Jahr 2011 verlief für die CAI wohl nicht erfolgreicher, als die Jahre davor. Bereits im Jahr 2010 machte das Unternehmen im Ausland einen Verlust in Höhe von 35 Millionen Euro, was in diesem Jahr durch einen Verlust in Höhe von 54,35 Millionen Euro noch übertroffen wurde.

Besonders durch die Beteiligung an dem griechischen Casino in Loutraki, kamen diese hohen Gewinne zustande, so der Konzernchef Karl Stoss. Neben der Krise in Griechenland und Italien, waren auch Investitionen, die leider fehlschlugen, Gründe dafür, warum erneut so hohe Verluste zustande kamen. Der Vorstand plant nun die Abstoßung verschiedener Objekte, um keine weiteren Verluste durch Casinos wie das in Loutraki einzufahren.

Als Alternative schauen sich die Verantwortlichen bereits nach Investitionsmöglichkeiten in Asien und Südamerika um. Wenn insgesamt bis zu 7 Objekte abgestoßen werden, dann können die Einnahmen dazu genutzt werden, Investitionen auf florierenden Märkten zu tätigen, so Stoss.

Mit den geplanten Veränderungen will Stoss das Unternehmen CAI bis zum Jahr 2013 regeneriert haben. Er kündigte an, dass erste Veränderungen bereits Früchte getragen haben und man motiviert sei, an diesen Stellen weiter zu machen, um das Fortbestehen und die Erfolge in der Zukunft für die CAI ermöglichen zu können.

Trotzdem die Geschäfte im Ausland für Casinos Austria so negativ ausgefallen sind, so sind die Bilanzen des Jahres 2011 für das Unternehmen im Ganzen dennoch positiv, da die Einnahmen im Inland gestiegen sind und diese die Verluste der Auslandsgeschäfte ausgleichen konnten. So gab es für 2011 einen kleinen Gewinn, der zumindest den Unternehmern für die Zukunft weitere Hoffnung gibt.

Dank der österreichischen Lotterien und der Internetangebote über win2day konnten bessere Umsätze erzielt werden. Auch die Anzahl der Benutzer sei im letzten Jahr um immerhin 14 Prozent gestiegen.

Die Anzahl der Besucher in den österreichischen Spielbanken sei hingegen nicht angestiegen und dennoch konnten diese mehr Einnahmen verbuchen. Offensichtlich sind die Besucher der Casinos spendabler geworden, denn die Umsätze sind trotz stagnierender Besucherzahlen gestiegen.