Die Regierung investierte Meldungen zu Folge insgesamt zwei Milliarden Euro, um eine riesen Glücksspielstadt im Osten Russlands zu schaffen. Das Projekt ist bereits unter dem Namen "Las Vegas am Pazifik" bekannt und soll bereits in absehbarere Zeit fertiggestellt werden.

In Russland herrschen seit 2009 strenge Regelungen in Bezug auf das Glücksspiel im Land. Das Glücksspiel hat viele Menschen vor Ort in den Ruin getrieben und der Präsident Wladimir Putin hatte alle Casinos im Land schließen lassen und vier Sonderzonen eingerichtet, in denen das Glücksspiel weiterhin erlaubt blieb. Dieses Verbot hatte auch für das Land und die Regierung negative Folgen, nicht nur das Abrutschen der Glücksspielszene in die Illegalität, auch der Verlust hoher Summen, die vorher durch das Glücksspiel in Russland umgesetzt werden konnten.

Mit den Plänen rund um das "Las Vegas am Pazifik" erhofft sich das Land nun wohl auch die asiatische Glücksspielgemeinde anzulocken und in die Hallen der eigenen Glücksspieltempel zu locken. Allerdings birgt das Glücksspiel weiterhin Gefahren. So warnen Experten vor Kriminalität, Betrug und Geldwäsche und vor der zunehmenden Spielsucht, die schwere Folgen für die Bürger im Land mit sich bringen könnten.

Der geplante Ort für den Bau der vielen Casinos in Russland ist die Ameisenbucht am Pazifik. Hier soll das Projekt innerhalb der nächsten vier Jahre realisiert werden. Einige Große Casinobetreiber haben bereits ihr Interesse bekundet, doch es gibt auch Gegner, die sowohl die Natur schützen als auch vor den Gefahren warnen wollen. Die Bucht als malerisches Erholungsgebiet wäre dann nicht mehr vorhanden und vor allem die Anwohner der Region haben Zweifel, denn die schöne Umgebung würde damit zerstört werden und die Plätze, auf denen die eigenen Kinder spielen können, würden somit eingegrenzt werden.

Der Bau solch riesiger Glücksspielstädte scheint derzeit ein Trend zu sein, der im asiatischen Raum seinen Anfang genommen hat. Vor allem in Macau und Japan wurde Projekte dieser Art in der Vergangenheit realisiert, so dass der Pazifikraum in den Vergangenheit eine gute Fläche geboten hat, um die Branche vor Ort boomen zu lassen. Für die Regierung bietet jedoch das geplante Projekt Grund genug, um auch den Ausbau der Infrastruktur vorzunehmen und die Umgebung für die Bewohner attraktiv zu gestalten, um Abwanderungen zu verhindern.