Geschichten, Tipps und Strategien zum Glücksspiel

Das Buch über das Glücksspiel als Nebenjob gibt es ausschließlich als E-Book und umfasst 79 Seiten. Zwar wird in dem Buch auch deutlich gemacht, dass beim Glücksspiel auch immer ein gewisses Risiko mitschwingt, jedoch scheint dies für den Leser nicht so vordergründig zu sein. In erster Linie geht es dem Autor darum, dass Spieler mit dem Glücksspiel langfristig Geld verdienen können. Bei seinen Beschreibungen verstrickt sich Flörsch ein wenig in Widersprüche und natürlich löst ein solches Werk bei den Suchtexperten Kopfschmerzen aus. Caritas-Suchtexperte Julius Krieg beschreibt die Inhalte des Buches als absoluten Quatsch und stellt das Buch als Gefahr für zahlreiche Spieler dar.

Negative Beispiele der Spielsucht als Antrieb für Spieler

Der Autor nutzt auch negative Beispiele beim Glücksspiel, um den Lesern damit deutlich zu machen, dass sie schlauer sein müssen, um mit dem Glücksspiel erfolgreich sein zu können. Mit den Beispielen von hohen Verlusten beim Glücksspiel wird dementsprechend nicht auf die Spielsucht hingewiesen, sondern eher darauf, dass die Spieler ihre Taktik schlauer anwenden müssen. Als angeblich sicheres System für das Glücksspiel preist Flörsch in seinem Buch das Martingale System an.

Hierbei geht es darum im Falle eines Verlusts zu verdoppeln, bis am Ende ein großer Gewinn mit diesem Prinzip für den Spieler herausspringt. Suchtexperten warnen allerdings vor diesem Buch, denn die Betrachtung des Glücksspiels als Einnahmequelle ist sehr einseitig und lässt Risiken wie Verlust und Suchtgefahr außer Acht. Daher könnte die Lektüre für viele Spieler einen völlig falschen Eindruck zu vermitteln.