Das hauptsächliche Thema auf der diesjährigen Jahrestagung des Europaausschusses für Spiele und Wetten, der zur weltweiten Gewerkschaft "Union Network" gehört, war die Debatte in Bezug auf das sogenannte Grünbuch der EU-Kommission im Bereich von Binnenmarkt und Dienstleistungen für das Glücksspiel im Rahmen des Binnenmarktes, dies sagte der Repräsentant von Ver.di, der in diesem Gremium einen Sitz hat.

Die im Gremium Sitzenden finden die Nichtanhörung der Arbeitnehmervertretung bei einem so relevanten Punkt nicht gut und entschieden sich dazu, in diesem Bereich im Interesse der Angestellten im Glücksspielsektor eine Stellungnahme abzugeben und sich so Gehör zu verschaffen.

Die Debatte war mit dem mehrheitlichen Entschluss beendet, auch nach wie vor mit den Glücksspielen nicht einverstanden zu sein. Man ist der Ansicht, dass dieses Vergnügen kein wirtschaftliches Gut darstellt und nicht dafür gut ist, mit dem Erlös Löcher in den Haushaltskassen der EU-Länder zu stopfen, so der Vertreter von Ver.di.

Es wurde nicht nur ein Austausch von Informationen und Berichte von den EU-Staaten besprochen, sondern man stellte auch ein Arbeitsprogramm für kommende Zusammentreffen auf die Beine.

Der Ausschuss verpasste sich zudem noch eine individuelle Geschäftsordnung und hat einen Vorstand bestimmt.