Einer neuen Umfrage von "TNS Emnid" zufolge nutzen die deutschen Bundesbürger sehr gerne das Glücksspiel.

Etwa 66 Prozent der deutschen Bevölkerung nutzt mal mehr, mal weniger intensiv eine Form des Glücksspiels, dies können Lotto und Kartenspiele sein. Dabei steht der große Gewinn im Mittelpunkt. Sie nutzten im Laufe der letzten 12 Monate mindestens einmal ein Spiel, bei dem es um Geld geht, dies fand die Studie heraus, die von Februar bis Juni dieses Jahres etwa 150.000 Leute zu diesem Thema interviewte.

Diese wurde ohne finanzielle Hilfe aus Spielgeldern der Betriebe mit Zulassung des Staates auf die Beine gestellt. Somit kann sie sich die erste umfassende und stellvertretende Studie in Bereich nennen. Besonders das Lottospiel ist bei den Bundesbürgern sehr beliebt. Dies wird von 61 Prozent der Menschen genutzt, die mit Spannung die Offenbarung der Ziehung abwarten und sie wollen hier ihres Glückes Schmied sein.

Rund 30 Prozent hingegen sind Fans der Fernsehlotterien und nur 10 Prozent frönen noch den Kartenspielen. Doch auch andere Spiele werden gerne genutzt, dazu gehören Poker, Fußballtoto und Glücksspiele, die in Spielbanken zu finden sind. Hier spielt man in der Hoffnung auf den Topf voll Gold am Ende des Regenbogens.

Doch Spieler nutzen diesen Spaß nur in einer bestimmten Lebensphase, Menschen, die Lotto spielen sind viel älter als die Pokerfans. Wer hier auf das große Geld hofft, spielt nicht immer und ewig. Wenn sie keine Lust mehr haben, dann lassen sie es mit dem Spiel. Gefährdete Spieler hingegen sehen dies nicht als Möglichkeit an, denn ihre Spielweise haben sie nicht mehr im Griff.

Mit diesem Thema hat sich diese Studie auch befasst und hier ergibt sich eine überraschung, denn krankhafte Nutzer hängen nicht an einem einzelnen Spiel fest. Die Vorliebe für Spiele ist damit verbunden, wie einfach sie zugänglich sind.

Kranke Wettensetzer und pathologische Automatenspieler sind nach dieser Studie nicht zu finden.