Die Probleme im Hinblick auf das Problem der Spielsucht werden weiterhin ignoriert, um dies klarzumachen, stellte man eine neue Forschungsreihe mit 15.000 Menschen auf die Beine, die sogenannte "EMNID"-Studie.

Diese basiert auf der Skala von "Stinchfield", die ihre Basis wiederum auf den wissenschaftlich renommierten Diagnosevorgaben DSM IV hat, hier machte man rund 160 Spieler mit Risikopotential aus.

Diese Diagnose beinhaltet 10 Fragen, bei der aktuellen Studie legte man noch 9 Fragen drauf. Die Grenzwerte für die Auswertung blieben aber unverändert. Diese Kriterien wurden um es anzumerken, nochmals beträchtlich verstärkt. Hat man zwei dieser Fragen mit einem "Ja" beantwortet, dann gehört man schon zu den Spielern mit Suchtpotential.

Hier bekam man rund 160 Personen zusammen, von denen 31 als Spieler mit einem wahrscheinlichen Problem kategorisiert wurden, sie hatten vier der Fragen bejaht. Hat man mindestens 5 "Jas", dann wird man zu den krankhaften Spielern gerechnet, dies waren 33 der rund 15.000 Leute.

Zusammen haben zwei Prozent der Interviewten ein risikobehaftetes oder problembehaftetes Spiel, sind aber nicht der Spielsucht anheimgefallen. Diejenigen, die Spielsüchtige sind, sind mit einem Prozentwert von 0,23 Prozent verbucht. ähnliche und ernsthafte Studien der Bundesrepublik ergaben ähnliche Resultate.

Hierzu muss gesagt, dass in Deutschland 40 Prozent mehr Spielautomaten je Person vorhanden sind, als im Nachbarland österreich. Dazu werden die erlaubten und nicht erlaubten Automaten zusammengerechnet. In österreich scheint es nicht mehr Suchtkranke, in Bezug auf eine kleinere Palette an Glücksspielen, als in Deutschland zu geben.

Die Studie schaffte auch den Irrglauben aus der Welt, dass die Kranken in der Spielsucht nur an einem Glücksspiel hängen.