Die Monopolkommission setzt sich aus dem offiziellen Beratungsgremium der Bundesregierung zusammen. Dieses Gremium beschäftigt sich vorrangig mit den Fragen der Wettbewerbspolitik. Von Seiten der Monopolkommission wurde im Zuge des 19. Hauptgutachtens der GlüändStV als nicht geeignet bezeichnet. Weiterhin empfiehlt die Monopolkommission eine grundsätzliche überarbeitung des GlüändStV.

Die Kritikpunkte der Monopolkommission beziehen sich vor allem auf die Einschränkung der Lizenzausgabe für private Sportwettenanbieter auf eine Anzahl zu beschränken. Diese Beschränkung könnte dazu führen, dass der Schwarzmarkt nicht wie gewollt eingedämmt wird, sondern vielmehr weiterhin die Möglichkeit besteht, dass dieser weiter wächst.

Auch das Verbot von Online Poker und Online Casinos stößt bei der Monopolkommission außerdem auf Kritik, weil auch das nicht dazu führen würde, dass der Schwarzmarkt eingedämmt werden kann. Auch das Besteuerungssystem wurde kritisiert. Genau an diesem müsse man auch ansetzen, um einen entsprechenden GlüändStV zu verfassen, der den Ansprüchen gerecht wird.

Als Vorbild für ein Besteuerungssystem, welches bei der Bekämpfung des Schwarzmarkts hilfreich sein könnte, wird in dem von Schleswig-Holstein gesehen. Das schleswig-holsteinische System scheint mehr zu bieten im Hinblick auf die geforderte Suchtbekämpfung, so die Monopolkommission. Laut des Zentraleuropachefs von Betfair, Peter Reinhard, müssen nun Konsequenzen gezogen werden.

Nachdem klar festgelegt wurde, dass der GlüändStV ungeeignet ist, da dieser sowohl der Schwarzmarkt nicht eindämme als auch den Spielerschutz nicht ausreichend gewährleiste und die Steuereinnahmen nicht entsprechend generiert, müsse man nun änderungen vornehmen, damit der kommende Glücksspielstaatsvertrag den Anforderungen gerecht wird.