Bekommt die Regierung durch diesen Schritt wirklich mehr Einnahmen und wer kommt dabei zu kurz? Die Geldgeber der in Großbritannien gelisteten Glücksspielunternehmen bekamen eine Warnung, dass neue Abgaben ein nicht so rosiges Jahr nach sich ziehen könnten, was auch weniger Erträge bedeutet.

Eine Gruppe von Analytikern sagte, dass es stets Gefahren bei Investitionen im Bereich Glücksspiel und beim Glücksspiel selbst gibt, aber 2012 sind diese größer als sonst. Herr Osborne wird dies im kommenden Monat veröffentlichen und man geht davon aus, dass mehr Abgaben auf die Betreiber im Netz, welche nicht in Großbritannien operieren, zukommen werden.

Dazu gehören unter anderem "William Hill", "Betfair" und "Ladbrokes". Deswegen erfolgte bei der Einstufung der Wertpapiere mancher Glücksspielbetreiber eine Senkung und es wurden die Investoren im Hinblick auf gefährliche Investitionen in diesem Bereich vorgewarnt.

Im letzten Jahr sagte die Regierung des Landes, dass die Form der Steuerauferlegung der Unternehmen, welche außerhalb des Landes operieren und ihre Dienstleistungen den britischen Bürgern bereitstellen, unter die Lupe genommen werden sollen. Manche Unternehmen sind im steuerlich günstigeren Gibraltar tätig, um die 15 Prozent an Steuern im Land zu umschiffen.

Die Regierung will auch diese Betriebe dazu bringen, Abgaben zu leisten, was im Märzbudget zur Debatte steht. Dann könnte eine Abgabe auf den Bruttogewinn kommen, welche schon in zwei Jahren für diese Unternehmen greift. Darum geht man von unsicheren Verhältnissen und kleineren Preisen für die Wertpapiere der betroffenen Firmen aus.

Die Preise der obengenannten Betreiber gingen zu zurück. Mittlerweile ist es wohl besser den März abzuwarten, ob die Prognosen eintreten und wenn ja, in welcher Tragweite.