Die Erträge in Bezug auf den österreichischen Glücksspielsektor sinken und sind mehr und mehr im Internet zu finden.

Diese Tatsache ist das Resultat einer Studie des Marktforschungsunternehmens "Kreutzer, Fischer und Partner". Laut dieser Studie schrumpften die Summen, die auf das Spiel verwendet wurden, im letzten Jahr auf 13 Millionen Euro, was einem Rückgang von rund dreieinhalb Prozent entspricht.

Die Gewinne im Glücksspielbereich, die Bruttospielerträge, gingen auf 1,3 Milliarden Euro zurück, dies entsprach 6,7 Prozent Verlust. Die Sparte der Spielautomaten hatte einen Verlust von 9 Prozent zu verkraften und im Casinobereich sind es noch zwei Prozentpunkte mehr.

Die Gewinne im Bereich des Online Glücksspiels hingegen sind auf 93 Millionen Euro geklettert, dies sind etwa 2 Prozent. Der Chef des Unternehmens erklärte, dass diese Tendenz weiterhin bestehen bleibt. Dies liegt daran, dass der Glücksspielmarkt mehr und mehr besetzt ist und die Zahl der Automaten zurückgeht.

Im letzten Jahr fand man im Land noch über 13.500 Spielautomaten, heute liegt diese Zahl bei rund 12.000. Dies ist mitunter mit der starken Aktivität der "SOKO Glücksspiel" begründet, die Automaten, die nicht betrieben werden dürfen, konfisziert.

Niederösterreich weist mit einer Reduzierung von fünfeinhalb Prozent im Gegensatz zu den anderen Ländern Österreichs eine kleine Quote auf. Es gestattet, wie Wien, die Steiermark und Kärnten das "Kleine Glücksspiel".

Dem Geschäftsführer stoßen besonders die neuen Zuteilungen der Konzessionen in Sachen Glücksspiel auf. Seiner Meinung nach ist das Bestreben der Politik zu sehen, die momentane Lage nicht zu ändern.