Im Nachbarland Deutschland ist seit etwa drei Monaten Vieles anders. Das Glücksspielmonopol des Landes, das immerhin schon 50 Jahre auf dem Buckel hatte, wurde Geschichte und zu Beginn des nächsten Jahres steht den Betreibern nun die Möglichkeit offen, in dem skandinavischen Land ihren Service bereitzustellen.

Die Zulassungsvergabe hat schon begonnen. Eine Internetseite schrieb, dass die Landesregierung bereits die ersten Konzessionen zugeteilt hat, in diesen Genuss kamen bereits 38 Betreiber, 20 von ihnen stammen von der Mittelmeerinsel Malta, es gibt neun Dänen, vier Briten und einer von der Isle of Man.

Hier findet man bekannte Namen wie "PokerStars", "Betfair" und "Betsson". Der Minister für Steuern im Land sagt, dass man zu Anfang des Jahres 2012 endlich einen regulierten Markt vorfindet. Betreiber, welche im Besitz der entsprechenden Zulassung sind, haben die Gewähr, dass sie auf dem betreffenden Markt arbeiten können.

Die dänische Bevölkerung und zahlreiche Organisationen, die die den Markt für Glücksspiel befürworten, können dann mehr als zufrieden sein. Eine Mitarbeiterin von "DanGaming" sagte, dass das skandinavische Land ein Vorbild für alle Staaten in Europa ist, was die Umsetzung neuer Vorgaben angeht.

Der Besitzer der größten Nachrichtenseite für Poker im Land sagte, dass man glücklich über diesen Entschluss ist, das kommende Jahr wird für den Glücksspielsektor nicht langweilig werden, denn es werden eine Menge Lizenzen zu finden sein, ungeachtet dessen geht der überblick nicht verloren.

Es wird sich noch herausstellen, welche Betreiber die Nase vorn haben werden. In Europa hat man dass Gefühl, als ob sich alle auf den Weg machen wollen, wenn die Liberalisierung des Glücksspielmarktes Thema ist.

Als Frankreich und Italien individuelle Schritte wagten, traute sich Spanien ebenfalls. Vor Kurzem begann auch der Entscheidungsprozess in der Bundesrepublik, hier soll die finale Abstimmung stattfinden.

Diese, die mithilfe der Parlamente der Bundesländer erfolgt, ist davon abhängig, zu welchem Schluss die Europäische Kommission bei der Prüfung der Gesetzesvorlage kommt.