Robert Fuchs ist einer der Betroffenen. Der Spieler zockte zu Beginn an Spielautomaten, um sich von privaten Problemen abzulenken. Ablenkung brachten dem Spieler die Spielautomaten in jedem Fall, gleichzeitig setzte sich der Zocker jedoch auch einer unglaublichen Gefahr aus, der er sich selbst zu Beginn gar nicht bewusst war. Das Interesse für das Glücksspiel begann bei Fuchs mit 20 Jahren, als er sich sogar noch in der Ausbildung befand.

Was am Anfang Ablenkung von privaten Problemen war, änderte sich schnell in ein krankhaftes Suchtverhalten. Zurückblickend bereut es Fuchs als Ablenkung mit dem Spielen begonnen zu haben. Heute bereut er sein damaliges Verhalten. Nach eigenen Angaben wurde er rasend schnell süchtig, verspielte im Laufe der Jahre rund 200.000 Euro und mehr als eine Beziehung zerbrach an seiner krankhaften Spielsucht. Mittlerweile hat der Spieler bereits drei Therapien hinter sich gebracht, um so die Glücksspielsucht zu bekämpfen.

Die Sucht nach Glücksgefühlen

Untersuchungen haben ergeben, dass die süchtigen Spieler nicht unbedingt des Geldes wegen Spielen, sondern süchtig sind nach dem Glücksgefühl, welches sich beim Spielen einstellen kann. Wenn die ersten Erfolge eingetroffen sind, hoffen die Spieler auch beim nächsten Versuch wieder den Jackpot abräumen zu können. Die Spielsucht ist als psychische Störung anerkannt. Genau aus diesem Grund kann auch nur eine Therapie bei der Bekämpfung der Spielsucht helfen.

Nur diejenigen, die nie wieder Spielen, haben eine Chance von der Spielsucht geheilt zu werden. Die Spielsucht stellt eine große Gefahr für Spieler dar. Nicht nur, weil die Spieler Gefahr laufen, viel Geld zu verlieren. In vielen Fällen schotten sich süchtige Spieler von dem eigenen sozialen Umfeld ab, verlieren Haus und Hof, machen Schulden und tendieren in manchen Fällen sogar dazu, sich Geld mit kriminellen Handlungen zu verschaffen. Hier gilt es rechtzeitig die Notbremse zu ziehen und der Spielsucht den Kampf anzusagen.