Zu Beginn des kommenden Jahres soll das Glücksspiel-Gesetz Gültigkeit erhalten, doch was genau darin enthalten sein wird, steht noch nicht fest. Eine deutsche Zeitung schrieb vor Kurzem, dass es massive Veränderungen für die Spielhallen geben soll.

Die Zusammenkunft der Ministerpräsidenten wird in Lübeck abgehalten und einer der Schwerpunkte ist der neue Glücksspielvertrag, der allmählich klare Konturen bekommen soll, damit er Ende des laufenden Monats pünktlich abgeschlossen ist.

Nach Informationen der Zeitung haben die Länderchefs vor, auch die Lage der deutschen Spielhallen zu diskutieren. Hierbei hat es den Anschein, als ob die Senkung derselbigen bei dem Prozess der Strukturierung maßgebend ist. Spielhallen, welche mehr als 12 Automaten betreiben, sollen nicht mehr gestattet werden. Diese änderungen sollen nicht nur für Spielhallen gelten, die gerade erst dazukommen, sondern auch schon für länger existierende Geschäfte.

Diese sollten ihre Automatenzahl auf 12 verringen oder sie müssen dichtmachen. Damit diese Beschränkung nicht plötzlich kommt, will man diesen Einrichtungen eine Interimszeit von 5 Jahren einräumen, im Laufe dieser Jahre kann es sein, dass es 100.000 bis 150.000 Automaten weniger in diesen Gebäuden geben wird.

Auch die Gaststätten mit Automatenbetrieb müssen Beschränkungen hinnehmen. Wie genau diese aussehen werden, lässt die Zeitung offen. Doch die Länderchefs haben noch mehr für die Besitzer der Spielhallen auf Lager. Diese müssen 3 Stunden am Tag ungeöffnet sein, doch momentan finden sich noch Spielhallen, die rund um die Uhr aufhaben oder lediglich eine Stunde zumachen.

Diese Tatsache soll sich nun bald ändern. Die Spielstätten sollen nicht mehr berechtigt sein, den Titel eines Casinos führen zu dürfen. Dieser Schritt könnte den Casinos mit Zulassung vom Staat nur nützlich sein, denn "Casino" hat eine schönere Assoziation als "Spielhalle". Die Priorität des Vertrags besteht nicht nur in der Ordnung der Glücksspielbranche, auch der Kampf gegen die Spielsucht wird großgeschrieben.

Deswegen will man auch die Automaten in den Spielhöllen einschränken, denn zahlreiche Nutzer sollen 10.000 Euro oder noch mehr Verbindlichkeiten haben. Die Spielhallen kassieren maximal 56 Prozent des getätigten Spieleinsatzes. Das Unternehmen "Gauselmann", welches in diesem Bereich arbeitet, beurteilt die Sachlage anders.

Der Chef beschuldigt laut dem Zeitungsartikel die Bundesländer, dass sie unliebsame Gegner fernhalten wollen. Die Bundesrepublik profitiert von diesem Geschäft in Milliardenhöhe. Wenn die Automaten untersagt werden, dann hätte dies zur Folge, dass die Spieler mehr und mehr im Netz spielen würden.

Hat das Verbot Erfolg, dann will das Unternehmen laut Zeitung juristische Schritte unternehmen.