Nach der kürzlich erfolgten Legalisierung von Online Glücksspiel auf dem griechischen Markt, gibt es nun Unklarheiten zu dem bisherigen Gesetzesentwurf. Vor allem die Frage nach der Besteuerung bleibt undeutlich und nach der Remote Gambling Association (RGA) müssen da einige Gesetzeszeilen neu besprochen und geklärt werden.

Der Gesetzesentwurf ist laut RGA an einigen Stellen unklar formuliert und auf der anderen Seite wiederum gäbe es überflüssige Passagen, die gekürzt werden können, um dem Gesetz mehr Struktur und Klarheit zu geben. Darüber hinaus sollte der Entwurf mit den Gesetzen der Europäischen Union abgestimmt werden, da bisher einige Punkte in unterschiedliche Richtung gehen und nicht übereinstimmen.

Zuerst soll abgeklärt werden, wie hoch und in welcher Form die Steuern von den lizensierten Betreibern entrichtet werden sollen. Bisher ist ein Steuermodell der Favorit, nach dem die Besteuerung nach dem Bruttoeinkommen errechnet werden soll. Der bisherige Vorschlag setzt fest, dass die Umsatzsteuer bei 6 Prozent liegen soll. Aber in dieser Variante halten die Experten das System nicht für anwendbar und halten die Idee mit der Besteuerung des Bruttoeinkommens für praktikabler.

Das Konkurrenzdenken würde mit der Besteuerung des Bruttoeinkommens laut Remote Gambling Association mehr in Wettkampfdenken umschlagen und wäre für die ganze Branche die gesündere Variante. über andere Punkte des Gesetzesentwurfs wird noch diskutiert. Zum Beispiel sind die Vorgaben, dass die Betreiber ihren Sitz in Griechenland haben müssen und dass sie ihrer Firma einen Griechischen Namen geben müssen umstritten.

Die RGA fordert dazu noch einmal eine überarbeitung und hält andere Vorschläge und Regelungen für sinnvoller. Wie sich das Gesetz verändert und am Ende tatsächlich präsentiert wird bleibt dato noch abzuwarten.