Vor nicht allzu langer Zeit wurde Griechenland angegriffen, weil die Regierung des Landes plante, eine Art Umsatzsteuer bei ihrer Branche im Bereich Online Glücksspiel einzuführen.

Die Europäische Kommission war der Meinung, dass diese Abgabe Betreiber vergraulen würde und nannte als Idee eine Bruttoumsatzsteuer. Auch wenn einige Zeit ins Land ging, bis der südeuropäische Staat einen Entschluss gefasst hatte, gab das Land nun bekannt, dass man den Vorschlag der Europäischen Kommission annimmt.

Steuerliche Strukturierungen spielen eine tragende Rolle für sämtliche Betreiber, wenn sie in Erwägung ziehen, auf einem Markt im Bereich Online Glücksspiel Fuß zu fassen. Doch hohe Abgaben vertreiben diese eher, was auf dem Markt Großbritanniens bestens ersichtlich wird, wo die Betreiber scharenweise das Land verlassen.

Auch Frankreich kam nicht ungeschoren davon, hier fanden zahlreiche Anbieter die Abgabenregelungen viel zu hoch. Die EU-Institution wollte garantieren, dass der südeuropäische Staat nicht den gleichen Weg gehen und somit eine ähnliche Gefahr eingehen würde.

Nach reiflichen Überlegungen fasste die Regierung des Landes nun den Entschluss, dass eine Bruttoumsatzsteuer die ideale Lösung für den Staat sei. Momentan beträgt die Rate 30 Prozent, aber europäische Spielebehörden wollen die Regierung dahin lotsen, diese Rate zu reduzieren.