Die Kommission bemängelte die Vorgaben in Sachen Casinospiele im Internet und Poker im Netz als nicht mit den Gesetzen der EU übereinstimmend. Grund: Diese Formen des Glücksspiels sind im neuen Gesetz nach wie vor nicht erwünscht.

Der Leiter des Unternehmens "digibet UK Ltd." sagte, dass man die Kritik der Kommission hinsichtlich dieser Sache mit Wohlwollen aufgenommen hat. Die Kommission hat keinerlei Belege, dass, wie es die Länderchefs behaupten, diese Formen des Spiels Sucht hervorrufen und einem hohen Geldwäscherisiko ausgesetzt sind.

Was ihm nicht in den Kopf will ist, dass die Kommission den Bundesländern nur 24 Monate einräumt, diese Zweifel zu beseitigen. Das virtuelle Glücksspiel ist seit vier Jahren in der Bundesrepublik untersagt, doch es ist bemerkenswert, dass gerade das Pokerspiel hier sehr populär und akzeptiert ist.

Auch bekannte Persönlichkeiten gehen diesem Spiel im Fernsehen zur Prime Time nach. Die Entwicklungen in dieser Sparte waren auch durch Untersagungen nicht aufzuhalten. Wer Poker spielen will, der nutzt dies anscheinend mit anderen Angeboten, die nicht der Kontrolle des Staates unterliegen.

Genauso verliert der Staat die Kontrolle, welche bei Betreibern mit Zulassung da wäre und mit dieser Kontrolle wäre es ihm auch möglich, seine Vorhaben umzusetzen.