Man vermutet, dass einige Spielstätten im Vogtland Hinterziehung von Steuern betrieben haben.

Die Staatsanwaltschaft in Chemnitz geht dieser Vermutung nun auf den Grund und prüft nun die Bücher der Spielstätten. Der Betreiber fühlt sich hierbei als Opfer, doch die Steuerprüfer dokumentieren wegen dieser Vermutung alle Fakten, diese Akte hinsichtlich der Spielstätten ist dreitausend Seiten dick.

Man vermutet, dass der Leiter nicht wenig Geld gemacht und seine Abgaben nicht richtig entrichtet hat. Als Konsequenz dessen kann es nun eine komplizierte juristische Auseinandersetzung geben. Die Staatsanwaltschaft erhob Klage gegen den Mann aus Plauen, denn unrechtmäßiges Glücksspiel und Hinterziehung von Abgaben sind keine leichten Vergehen.

Ein Sprecher sagt, dass man die Geräte so verändert hat, dass nicht jede Einnahme angezeigt wird. Dies ist ein sehr schwerer Fall von Hinterziehung und dies sollen die Prüfer herausgefunden haben. Die Verdeckung von Gewinnen, die keine geringe Summe darstellen, ist der Hauptpunkt.

Manche Automaten wurden konfisziert und werden nun unter die Lupe genommen. Sie fungieren auch als Beweisstücke für den Anhörungsprozess. Es stellt sich die Frage, ob die Spieler unter falschen Voraussetzungen gespielt haben oder ob sie gar keine Gewinnchancen hatten.

Diese Fakten müssen nun geklärt werden, aber der Leiter der Spielhalle möchte nichts zugegeben, er betrachtet sich aber als Opfer eines Komplotts gegen die Glücksspielsparte. Der Herr sagte, dass es bei ihm keine Betrügereien gibt und dass er sich keiner Schuld bewusst ist.

Neutrale Fachleute sind der Ansicht, dass die Automaten nicht verändert werden können, weil die neuartigen Systeme alle Summen anzeigen, die in sie investiert werden. Der Chef hat bereits drei Rechtsvertreter beauftragt, denn er sieht sich nicht richtig behandelt, dieser Fall könnte Geschichte schreiben.