Die Hackergruppe "Lulzsec", die bereits zweifelhafte Berühmtheit erlangt hatte, machte wieder einmal Schlagzeilen, diesmal attackierten sie ihren Ursprung, das Unternehmen Sony.

Sie drangen unbefugt in den Datenspeicher des Unternehmens ein und gaben Zugangsdaten und Mailadressen zahlreicher User der öffentlichkeit preis. Die Hacker sind sehr erfreut über diese Tat und protzen damit in verschiedenen Internetforen.

Einer ihrer Einträge besagt, dass das Sony bereits sechsmal geknackt wurde. Zudem gelang es der Gruppe, den Datenspeicher Nintendos zu betreten, doch damit richteten sie nicht soviel Schaden an wie bei Sony.

Dieser verfügte Gott sei Dank über keine Nutzerinformationen, doch das störte die Hacker keineswegs. Sie haben als nächstes die XBOX im Visier.

Doch diese Lage hatte auch positive Folgen. Da die Attacken durch Hacker immer weiter wachsen, etablierte ein Mitglied des amerikanischen Senats ein neues Gesetz, das Unternehmen in die Pflicht nimmt, die Informationen der Nutzer von derartigen Attacken abzuschirmen.

Dieses Gesetz belangt Unternehmen, die die Sicherheitslücken nicht öffentlich machen. Liegt kein flächendeckender Nutzerschutz vor, dann sollen ebenfalls Sanktionen folgen.