In Norwegen scheint es für viele Pokerbetreiber schwer zu werden. Doch nicht nur die Betreiber scheinen betroffen zu sein, auch die Spieler und nun vermehrt die Finanzdienstleister. Von Seiten der norwegischen Banken wurden mehrere Konten geschlossen. Diese Methode wurde genutzt, um so das Online Glücksspiel vor Ort zu unterbinden. Die Bekämpfung des Online Glücksspiels erfolgt vor Ort aus Gründen des Schutzes des staatlichen Monopols.

Fünf Finanzdienstleister und zwei Online-Glücksspielanbieter betroffen

Mit dem Kampf zum Schutz des staatlichen Monopols werden in Norwegen aktuell strenge Schritte vollzogen. Mit der Schließung der Konten von Finanzdienstleistern und Online-Glücksspielanbietern wurden direkt mehrere Unternehmen hart getroffen. Zu den betroffenen Unternehmen zählen:

  • eWallets Worldpay,
  • Earthport
  • Trustly
  • Inpay
  • Entercash
  • Mangas Gaming
  • Staycool OÜ

Mit diesen ersten Schritten ist der Kampf jedoch noch nicht ausgefochten. Es wurde bereits angekündigt, dass weitere Konten beziehungsweise Betreiber gesperrt werden sollen.

Klagen der Betreiber sind zu erwarten

Initiator für das strenge Vorgehen ist die nationale Lotteriebehörde. Dies wurde bestätigt, da die Behörden dem Antrag an die Banken ein Schreiben der nationalen Lotteriebehörde beigelegt hatten. Damit wird direkt sehr deutlich, dass es das Ziel der Lotteriebehörde ist, offensiv das staatliche Monopol zu schützen. Dieses unverblümte Vorgehen ist sehr überraschend, denn dadurch werden mit großer Sicherheit auf EU-Recht basierende Klagen von Seiten der Betreiber folgen. Die Situation in Norwegen scheint sich demnach zuzuspitzen.