Die Entscheidung soll noch im Juni gefällt werden. Es sollen Lizenzen für das Wiener Palais Schwarzenberg Projekt und für den Wiener Prater vergeben werden. Für den Prater hat das niederösterreichische Glücksspielunternehmen einen kompletten Umbau zum Vollcasino geplant. Neben Novomatic hatte außerdem das schweizerisch-deutsche Konsortium um die Stadtcasino Baden AG und den deutschen Automatenkonzern Gauselmann eine Lizenz erhalten.

In dieser Woche sollen bereits die ersten mündlichen Verhandlungen rund um die Lizenzvergabe durchgeführt werden. Eigentlich sollte bereits zu Beginn des Monats eine Entscheidung gefallen sein, doch dies wird nun nicht mehr passieren. Die zukünftigen Betreiber des Casinos Schwarzenberg haben dem BVwG einen Fristsetzungsantrag eingereicht, sodass eine Entscheidung bis zum 22. Juni dieses Jahres fallen muss. In vier Verhandlungsterminen soll eine Entscheidung getroffen werden. Je nach Entscheidung des BVwG könnte es passieren, dass das komplette Verfahren noch einmal neu durchgeführt werden muss.

Verstaatlichung der Casinos Austria

Die Casinos Austria sollen nach Finanzminister Hans Jörg Schelling (öVP) komplett verstaatlicht werden. Hierfür seien bereits erste Angebote eingegangen. Angebote in Höhe von 750 Millionen Euro seien für die Anteile bereits eingegangen, obwohl diese von Seiten eines Gutachters auf einen Betrag zwischen 450 du 500 Millionen Euro festgelegt wurden. Bisher sind die Casinos Austria ein teilstaatliches Unternehmen. Noch gibt es mehrere private Anbieter, die Anteile an dem Monopolisten haben. Diese Anteile sollen nun durch die privaten Eigentümer verkauft werden.