Auf den zweiten Blick konstatierten Viele, dass damit auch der Lottoschein, mit dem jede Woche gespielt wird oder die Lose für die "Aktion Sorgenkind" gemeint sind.

Dazu gehört auch die Tombola beim Stadtfest oder auf der Feier des Sportvereins. Prinzipiell gehören zu den Glücksspielen alle Formen von Spiel, deren Ergebnisse zufallsgebunden sind. In der Bundesrepublik herrscht das Monopol vor, das heißt, dass der Staat die Kontrolle bei solchen Spielen hat, bei denen es um Geld geht, so lautet auch die Definition von Fachleuten aus der Branche.

Hierbei tritt die Frage auf, in welchem Maße der eigentliche Zweck des Monopols noch anwendbar ist. Es wurde zum Zweck der Verantwortung der Regierung für den Kampf gegen Spielsucht und die Einschränkungen der kriminellen Nebenwirkungen etabliert. Fachleute bemängeln diese Vorgaben nicht nur, sie zeigen auch Alternativen für eine öffnung des Marktes auf.

Eins steht auf jeden Fall fest, die Bundesbürger wechselten in regelmäßigen Abständen seit dem Alleinanspruch zum Spiel ins Ausland und haben so die vorgesehenen Kriterien zunichte gemacht. Auch die Urteile des Europäischen Gerichtshofs in Luxemburg haben die Entschlüsse des Landes in diesem Fall zunichte gemacht und eine überarbeitung verlangt.

An vielen Ländern auf der Welt kann sich die Bundesrepublik nun ein Beispiel nehmen. Aber so leicht wird dies im Land nicht passieren, denn der Staat fürchtet um viel Geld, das durch steuerliche Einnahmen generiert wird.

Ein wesentliches Thema des Monopols ist die These, dass Leute vor der Spielsucht mithilfe von Aufklärung geschützt werden sollen oder wenn die Sucht da ist, Hilfe bereitzuhalten. Die BzgA hält aus diesem Grund viele Informationen im Hinblick dessen bereit und Menschen, die Hilfe suchen oder deren Familien bekommen Adressen und Kontakte.

Forschungsresultate hinsichtlich dieser besonderen Suchtkrankheiten oder auch "gewöhnliche" Süchte werden öffentlich gemacht und so einem breiten Publikum zur Verfügung gestellt.