In Brüssel wurde eine Bekanntmachung veröffentlicht, dass noch in diesem Jahr die Reform in Brüssel präsentiert werden soll, da die Gelder oft zur Finanzierung des Terrorismus genutzt werden und daher nach der Ansicht der EU härter gegen die Gelwäsche vorgegangen werden müsse, um dies in Zukunft zu vermeiden.

Bei der Reform geht es darum, dass sowohl das Glücksspiel als auch die damit verbundenen Steuerzahlungen stärker kontrolliert werden sollen. Um welche Glücksspielvarianten es hierbei geht, soll bald noch bekannt gemacht werden.

Es existiert bereits ein Gesetz, nach welchem die Geldwäsche und die Unterstützung des Terrorismus durch eben diese Gelder eingeschränkt werden sollen. Dieses Gesetz wurde im Jahr 2001 verabschiedet. Grund hierfür war unter anderem auch der Anschlag des 11.

Septembers 2001. Das Gesetz zählt zum europäischen Standard und insgesamt haben 180 Länder dieses Gesetz für sich übernommen. Bisher beinhaltet dieses Gesetz die überprüfung von Banken, Rechtsanwälten, Casinos und Immobilienmakler. In Zukunft sollen jedoch auch Online Casinos unter dieses Gesetz fallen.

In Europa will man mit der neuen Gesetzgebung auch in Zukunft Maßnahmen einführen, die beispielsweise in den USA schon längst zur Normalität gehören. Hierunter fällt zum Beispiel die Adressangabe von Absender und Empfänger bei einer überweisung. Hiermit soll Geldwäsche und Betrug unterbunden werden und es erschwert den potentiellen Geldwäschern und Betrügern deren Geschäfte abzuwickeln.

Die Gesetze, die hier auf EU-Ebene abgeändert und angepasst werden sollen, stehen allerdings in Deutschland nicht ganz oben auf der To-Do Liste, denn dort müssen erst einmal die Regelungen in Bezug auf das Glücksspiel klar definiert werden. Man ist sich hier immer noch nicht einig über die zukünftigen Regelungen zum Glücksspielstaatsvertrag. In dem Bundesland Schleswig-Holstein allerdings hat man ein eigenes Glücksspielgesetz verabschiedet, welches mit dem EU-Richtlinien Konform geht.

Die Regelungen, die in dem Gesetzesentwurf für den Glücksspielstaatsvertrag festgesetzt wurden, entsprechen bisher noch nicht den EU-Richtlinien. Die 15 Ministerpräsidenten hoffen dennoch, dass Brüssel für die Verabschiedung des Glücksspielstaatsvertrages ihr Okay geben werden.