Nun kam jedoch alles anders als geplant und aufgrund von Lizenzverzögerungen bei PokerStars entschied sich die Besitzerfirma Colony Capital den Kaufvertrag als nichtig zu erklären und das Casino erneut auszuschreiben. Dies wurde erst durch eine einstweilige Verfügung von Seiten PokerStars verhindert, allerdings wurde diese nun durch den Richter aufgehoben und die Besitzerfirma hat nun die Möglichkeit, den Verkauf an ein anderes Unternehmen vorzunehmen.

Für das Unternehmen PokerStars ist der Rückzug des Kaufvertrages ein herber Rückschlag, denn das Unternehmen erhoffte sich durch den Kauf auf dem Amerikanischen Glücksspielmarkt, genauer in New Jersey, dadurch Fuß fassen zu können. Diese Pläne sind nun vorerst gescheitert und das Unternehmen muss sich nach Alternativen für die Umsetzung dieser Pläne umsehen. Von Seiten des Mutterunternehmens, der Rational Group, hatte man den eigenen Teil der Abmachung auf der Seite von PokerStars erfüllt. Genau aus diesem Grund zog die Firma vor Gericht und konnte so eine einstweilige Verfügung erwirken.

Von Seiten der Besitzerfirma wurde zu diesem Thema lange Zeit gar kein Statement abgegeben. Die derzeitigen Kommentare sind meist sehr knapp und dennoch ist deutlich herauszuhören, dass sich der Verkäufer einen besseren Kaufpreis auf dem aktuellen Pokermarkt in New Jersey erhofft. öffentlich wurde von Seiten Colony Capital lediglich angegeben, dass man sich aus dem Kaufvertrag zurückgezogen habe, weil die Unternehmer aus dem Hause PokerStars mit negativer Presse in Verbindung gebracht wurden.

Dabei spielt das Unternehmen auf die Einigung von PokerStars mit dem Department of Justice (DoJ) an. Diese Fakten, genau wie die Klagen gegen Isai Scheinberg und Paul Tate seien vorab nicht eindeutig bekannt gegeben worden, weshalb die Besitzerfirma nun angibt von Seiten PokerStars getäuscht worden zu sein.